Kleiner Israel- (Briefmarken- und) Reiseführer:

Stätten (und Briefmarken) des modernen Israel mit biblischen Bezügen

Inhaltsverzeichnis

1.Einzelne Orte, an denen in aller Öffentlichkeit Bibelsätze zu lesen sind oder biblische Medien gezeigt werden

1.1. Tel Aviv (Großraum Tel Aviv)

1.2. Zwischen Tel Aviv und Jerusalem

1.3. Jerusalem

1.4. Südlich von Tel Aviv und Negev

1.5. Der nördliche Küstenbereich

1.6. Zwischen Jerusalem und dem See Genezareth

1.7. Nördlich vom See Genezareth

2. Einige der Orte, die (zumeist) seit 1870 gegründet und nach Bibelstellen benannt wurden oder eine Bibelstelle im Ortswappen führen

3. Biblische Briefmarken und Ersttagsbriefe aus Israel mit Versen aus der Bibel

4. Statistik der in der Öffentlichkeit gezeigten Bibelsprüche

4.1 Häufigkeit nach Bibel-Kapiteln

4.2 Häufigkeit nach Bibel-Versen


Der israelische Ministerpräsident Netanyahu hat in einer Stellungnahme zur Coronakrise auch aus der Geschichte von Pessach den letzten Teilsatz von 2.Mose 12,23 ("dem Vernichter nicht erlauben, in eure Häuser einzudringen und euch zu schlagen") zitiert: "As in the exodus from Egypt, the goal is clear: 'and will not suffer the destroyer to come in unto your houses to smite you.' [Exodus 12:23] ... Israel is a small country in terms of size and population but in our determination, creativity, spirit and mutual guarantee, we are a very large country. ... Citizens of Israel, with G-d's help and yours, we will meet the current challenge. Our light will overcome the coronavirus." (Statement vom 1.4.2020)

Seit einigen Jahren sind in ganz Israel große Transparente mit den Worten "Bereitet euch auf das Kommen des Messias vor!" ausgehängt.

In vielen Ländern der Welt wird in öffentlichen Verkehrsmitteln mit Tafeln darum gebeten, älteren Menschen einen Sitzplatz freizumachen - so auch in Israel. In Israel wird darauf allerdings mit einem Bibelzitat aus 3.Mose/Leviticus 19,32 in Bussen und Bahnen hingewiesen: " " ("Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen!")

An Orten, an denen Gott Wunder getan hat, können Sie mit dem alten jüdischen Gebet beten:


. , ,
Baruch ata adonei, elohejnu, mäläch haOlam, scheaßa neßim la'awotenu welanu bamaqom hasä.:
"Gepriesen seist du Herr, unser Gott, König des Universums, der du an diesem Ort für unsere Väter (Vorfahren) und für uns Wunder vollbracht hast."

1.Einzelne Orte, an denen in aller Öffentlichkeit Bibelsätze zu lesen sind oder biblische Medien gezeigt werden

1.1. Tel Aviv (Großraum Tel Aviv)

In Tel Aviv im Bet HaAzma'ut (Bet Dizengoff) in der 16,Sderot Rothschild, dem wichtigsten Ort der (auch geistlichen) Geschichte des modernen Israel, wo der Staat Israel am 14.Mai 1948 gegründet wurde, findet man in der Eingangshalle rechts einen Bibelspruch auf Hebräisch und Englisch: "Dann wende ich das Geschick meines Volkes Israel. Sie bauen die verwüsteten Städte wieder auf und wohnen darin." (Amos 9,14)
Das Museum ist geöffnet von Sonntag bis Freitag, 9-14 Uhr.
Website: http://eng.ihi.org.il/

Vor diesem Bet HaAzma'ut, wo der Staat Israel gegründet wurde, findet man auf dem Mittelstreifen der Straße ein Denkmal, das Arbeiter beim Aufbau von Tel Aviv zeigt, darunter ein Bibelspruch aus Jeremia 31,4: (Gott spricht:) "Ich werde dich wieder bauen, und du sollst wieder gebaut werden, Jungfrau Israel."

Die 2 Kernworte ( ("Ich werde dich bauen - und du sollst gebaut werden.")) aus diesem Bibelsatz Jer 31,4 stehen auch im Wappen von Tel Aviv. Deshalb finden sich diese 2 Worte - sehr klein - auch auf den Gulli-Deckeln, die alle das Wappen enthalten.

Vor dem neu gebauten Hochhaus am südlichen Ende des Rothschild Boulevards neben der Herzlstraße steht ein Brunnen mit mehreren stehenden Mosaiken, die von Nahum Gutman gestaltet wurden und zuvor neben dem alten Rathaus am Bialik-Platz standen. Unter anderem sind Motive aus dem Jonabuch zu sehen. Folgende 3 Bibelverse findet man auf den Mosaiken auf Hebräisch: Die schon mehrfach erwähnten Worte aus Jer 31,4: "Ich werde dich wieder bauen, und du sollst wieder gebaut werden." - "Jona machte sich auf und wollte weg von Gott nach Tarschisch fliehen. Er ging hinab nach Jafo und fand ein Schiff." (Jona 1,3) - "Wir werden die Bäume auf dem Libanon fällen, so viele Du brauchst, und wollen sie dir auf Flößen übers Meer nach Jafo bringen." (2.Chronik 2,15)

Im Norden Tel Avivs befindet sich das Eretz-Israel-Museum. Am Zaun des Museumsgelände in der HaUniversita-Straße, Abzweigung Reading-Straße befindet sich ein Brunnen mit einem Satz aus Jesaja 21,14: "Bringt dem Durstigen Wasser entgegen!"
Im Museumsgelände selbst ist am meisten das hinter dem Eingang vorne rechts gelegene "Man and His Work"-Museum (auf Plan Nr.18) zu empfehlen. Hier sind Fundstücke aus der Arbeitswelt zur Zeit der Bibel ausgestellt und jeweils mit Bibelsprüchen erläutert.
Das Museum ist geöffnet von Sonntag bis Mittwoch von 10 bis 16 Uhr, am Donnerstag von 10 bis 20 Uhr, am Freitag und am Schabbat von 10 bis 14 Uhr.

Am südlichen Ende des Gan HaKovshim neben der Moschee in der Nähe der Mittelmeerküste im Süden von Tel Aviv am Übergang nach Jaffa findet man ein Denkmal (Foto) aus dem Unabhängigkeitskrieg mit Worten aus 2.Samuel 1,23: Totenklage Davids über Saul und seinen Freund Jonathan: "schneller waren sie als Adler und stärker als Löwen".

In Jaffa gibt es die Straße "Mifratz Shlomo", die parallel und etwas oberhalb vom Meeresufer zum Hauptplatz führt. An der Wand auf der Höhe des Antiquitätenmuseums befindet sich ein intakter Wasserbrunnen, an dem man seinen Durst stillen kann und über dem ein Satz aus Jesaja 44,3 steht: (Der Herr spricht:) "Ich will Wasser auf das Durstige ausgießen."

Im Süden Tel Avivs befindet sich das Lehi-Museum, das die Geschichte der Lehigruppe darstellt, der dritten und kleinsten jüdischen Kampfgruppe neben Haganah und Irgun während der Zeit des britischen Mandats. Diese Gruppe kämpfte vor allem gegen das britische Verbot der Einwanderung für jüdische Flüchtlinge aus dem Machtbereich der Nazis. Nach der Gründung des Staates Israel gliederte sich die Lehi der israelischen Armee Zahal ein. Zu sehen ist die Bibel des Kommandeurs Abraham Stern mit dessen Unterstreichungen und sein winziges Psalmengebetsbuch, das er fast immer bei sich trug. Außerdem sind an verschiedenen Stellen die Bibelsprüche Ps 144,1 ("Gelobt sei der Herr, mein Fels, der meine Hände zum Kampf unterweist, meine Finger zum Krieg.") und Jes 30,22 ("Und in Kriegen seiner herabstoßenden Kampfeshand wird ER (Gott) gegen sie kämpfen.") zu lesen. über dem Modell einer geheimen Sendestation findet sich der 1.Teil von Jes 58,1 ("Rufe getrost, halte nicht zurück! Erhebe deine Stimme wie eine Posaune!").
Das Museum befindet sich in der Sternstr.8 (Diese sehr kleine Straße befindet sich westlich parallel von der HaKishon-Str. und verläuft zwischen der Florentine- und Emeq-Yisrael-Str..). Es ist geöffnet von Sonntag bis Donnerstag, 9-16 Uhr.
Website: Lehi-Museum

Durch ein großes Wunder wurden viele Menschen während des Golfkrieges im Januar 1991 vor dem Tod durch einen Volltreffer einer Scud-Rakete bewahrt. Aus Dankbarkeit gegenüber Gott errichteten die Israelis in aller öffentlichkeit ein sechsflügeliges Denkmal mit 2 Worten aus 2.Mose 25,20 auf Hebräisch: Die Cherubim " " ("sochechim bekanfehäm" - "mit ihren Flügeln bedeckend (beschützend)).
Der genaue Hergang des Wunders: Am 29.1.91 flüchten Bewohner eines Hauses in Tel Aviv im Stadtteil HaTiqwa nach dem Luftalarm in den nahegelegenen Bunker. Aber der Hausmeister hat den falschen Schlüssel dabei und kann die Tür nicht aufsperren. Die Bewohner flüchten schnell in einen anderen Bunker. Ihr eigentlicher, verschlossener Bunker wird durch einen Raketenvolltreffer völlig zerstört, ebenso angrenzende Häuser. Aber keiner wird getötet, weil der Bunker nicht aufzuschließen war.
Selbst das ZDF erwähnte die Möglichkeit eines Wunders Gottes.
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Du kannst dieses Denkmal folgendermaßen besuchen: Du fährst in Tel Aviv auf der Lehi-Straße (Nr. 461) stadteinwärts.Kurz vor dem Ayalontal (hinter der Etzelstraße) biegst du rechts in die HaTiqwa-Straße. Nach 200 m kannst du links auf den Schulhof des Beit Moisewitsch (Beit Dani) gehen, wo du das Glaubensdenkmal findest.

In Givatajim findet man in der Gefallenen-Gedenkstätte "Yad le-Banim" (Rehov Gordon, 26) den Bibelspruch aus Hesekiel 37,14: Gott spricht: "Ich will meinen Geist in euch geben, und ihr werdet leben".

Petah Tiqwa ist eine der ältesten zionistischen Siedlungen und benannt nach Hos 2,17: "Tor der Hoffnung". (Siehe unten Kapitel 2..) Im Stadtwappen (Bild) findet sich der biblische Satz: "Wer sein Feld bestellt, wird satt von Brot." (Sprüche Salomos 12,11)
Die Gründungszelle Petah Tiqwas befindet sich am Founder's Square (Kikar HaMejasedim) im Stadtzentrum südlich vom Hauptbusbahnhof. An einer Ecke des Platzes sieht man eine moderne Wassertrinkstelle. Sie ist genau da errichtet, wo die Gründer den ersten Brunnen bohrten. Zum Kikar HaMejasedim führt die Straße "Howewei Zion", an der eine Synagoge aus der Gründerzeit steht (1890 begonnen, 1898 fertiggestellt). Eines der ersten noch erhaltenen Häuser, die 1885 gebaute Picaschule, finden Sie an der Ecke Piqastraße/Rothschildstraße.
In Petah Tiqwa gibt es einen Komplex verschiedener Museen ("Qiryat HaMuse'onim "Yad LeBanim"" genannt) am Independence Park. Dieser Museumskomplex "Yad LeBanim" befindet sich in der "Haim Arlozoroff"-Straße im westlichen Teil von Petah Tiqwa. Zum Museumskomplex gehören der Gedenkpark unter freiem Himmel, das historische Museum zur zionistischen Ortsgründung, das Holocaustmuseum, die Gedenkstätte für die Soldaten und die Gefallenen von Petach Tiqwa und das Kunstmusem.
Im Gedenkpark unter freiem Himmel auf der der Straße abgewandten Seite sind einige Panzerfahrzeuge der israelischen Armee zu sehen und ein weißer Gedenkstein mit den Namen einiger Gefallener und dem Satz aus 2.Samuel 1,19 auf hebräisch : "(Deine) Pracht, Israel, ist auf deinen Höhen tödlich verletzt."
Im historischen Museum zur zionistischen Ortsgründung sind viele Ausstellungsstücke und Modelle der ersten Häuser und Synagogen zu sehen. Außerdem wird hier ein ausgezeichneter Film über die Geschichte Petah Tiqwas auf englisch gezeigt.
Im kleinen Holocaustmuseum befindet sich eine Ecke mit einem geretteten Stück einer von den Nazis zerstorten Torahrolle. Daneben finden sich auf schwarzen Tafeln folgende 3 Bibelsprüchen auf Hebräisch: "Oh daß mein Kopf Wasser wäre und mein Auge eine Quelle von Tränen; dann werde ich Tag und Nacht die Erschlagenen meines Volkes beweinen." (Jeremia 8,23); "Eine Stimme wird in Rama gehört, Wehklage, bitteres Weinen. Rachel beweint ihre Kinder; sie will sich nicht trösten lassen über ihre Kinder, weil sie nicht mehr sind." (Jeremia 31,15); Gott spricht: "Halte deine Stimme vom Weinen zurück und deine Augen von Tränen; ...denn es gibt Hoffnung für deine Nachkommen." (Jeremia 31,16-17).
In der Gedenkstätte für die Soldaten und die Gefallenen finden sich die Namen aller gefallenen Soldaten von Petah Tiqwa, aufgeteilt nach Kriegen und Jahrzehnten. Daneben stehen jeweils auf hebräisch Bibelsprüche: "Wie sind die Helden gefallen und wie sind die Waffen verlorengegangen." (2.Samuel 1,27); "(Deine) Pracht, Israel, ist auf deinen Höhen tödlich verletzt."(2.Samuel 1,19); Totenklage Davids über Saul und seinen Freund Jonathan: "schneller waren sie als Adler und stärker als Löwen"(2.Samuel 1,23). Im selben Gedenkraum findet sich eine Wandplastik mit einer Mutter (wie Rachel), die über ihren gefallenen Sohn klagt, daneben auf hebräisch der Bibelspruch aus Jeremia 31,15: "sie will sich nicht trösten lassen über ihre Kinder, weil sie nicht mehr sind." Im Flur finden sich folgende biblische Wandmosaike: ein Adler und ein Löwe, dazu auf hebräisch 2.Samuel 1,23: "schneller waren sie als Adler und stärker als Löwen."; Bauarbeiter an den Mauern Jerusalems und ein bewaffneter Soldat, was Nehemia 4,11 darstellen soll: Mit der einen Hand die Arbeit verrichtend, mit der anderen die Waffe haltend." und ein abgehauener Baumstumpf, an dem ein neuer Trieb sprießt, daneben ein gefallener Soldat und ein starker, stehender Soldat mit Schwert, auf den die Sonne scheint: Dies soll die Wiedererstarkung des Volkes Israel mit einer eigenen Armee im Land Israel nach Jesaja 6,13: "Der Herr hat die Menschen weit entfernt, und verlassene Orte sind viele in Israel. ... wenn sie gefällt sind, ein Stumpf bleibt; ein heiliger Same ist sein Stumpf." Außen an der Gebäudewand der Gefallenen-Gedenkstätte findet sich noch ein Wandmosaik, das einen Soldaten mit Pfeil und Bogen zeigt, und dazu steht auf hebräisch 2.Samuel 1,18: (David) "befahl, daß man die Kinder Juda das Lied von dem Bogen lehre."
Der Museumskomplex (Website) ist geöffnet von Montag bis Donnerstag von 16.30 bis 19.30 Uhr, am Shabbat von 10 bis 13 Uhr und ist am Freitag und Sonntag geschlossen.

Neben der Straße 40 südlich von Petah Tiqwa liegt der religiöse Kibbuz Be'erot Yitzchak. Dieser Kibbuz lag bis zum Unabhängigkeitskrieg in der Nähe von Gaza. Da die Bewohner im Unabhängigkeitskrieg durch den ägyptischen Angriff und zuvor im Holocaust durch die Nazis besonders viel erlitten hatten, durften sie sich hier an einem etwas sichereren Ort ansiedeln. Die Mitglieder leben nach dem Grundsatz "Bibel (Beten) und Arbeit (auch Verteidigung)". Die Angebote für Besucher sind gerade im Aufbau. Es gibt schon 2 sehr bewegende Filme über Geschichte, Glauben und Leben der Kibbuzbewohner. Zur Zeit existieren die Filme nur auf Hebräisch, aber sie sollen bald in Englisch und Deutsch übersetzt sein. Für Besucher ist Herr David Porat (Tel. 052-57 42 68 oder 03-937 18 83) zuständig. Er spricht gut Englisch und erklärt alles sehr gerne.

Das Denkmal der israelischen Fernmeldetruppen in Yahud enthält den hebräischen Bibelvers aus Esra 3,13: "Der Ton war weithin zu hören". Er findet sich am großen Denkmal und an einem kleineren.

In Rehovot findet sich ein Denkmal für die Opfer des Hubschrauberabsturzes von 1997 (Siehe unten Kapitel 1.7..) an der Wand der "Or leGil"-Synagogue, das versehen ist mit dem hebräischen Bibelsatz aus Psalm 42,5: "Daran will ich denken und mein Herz ausschütten bei mir selbst ... zum Haus Gottes". Ein zweiter Gedenkstein für diese Opfer befindet sich im Karob-Park und ist überschrieben mit dem hebräischen Bibelsatz aus 2.Samuel 1,23: "schneller waren sie als Adler und stärker als Löwen".

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1.2. Zwischen Tel Aviv und Jerusalem

Wenn man von Rosh HaAyin die Straße 444 nach Süden in Richtung der Kreuzung "Zomet Modi'im" fährt, so befindet sich direkt vor dieser Kreuzung hinter dem Ort Beit Nehemya auf der linken Seite das Denkmal der Instandsetzungsbrigade. Das rote Hinweisschild ist nur auf hebräisch geschrieben, aber man sieht das Denkmal von der Straße aus. Auf dem Denkmal steht auf hebräisch der Satz aus Nehemia 4,11: "Mit der einen Hand die Arbeit verrichtend, mit der anderen die Waffe haltend."

Beim neuenstehenden Ort Modi'im befindet sich der biblische Pflanzengarten und Erlebnispark Ne'ot Kedumim. Es gibt dort 4 Wege, die ungefähr 1-2 Stunden dauern. Für die Wege erhält man am Eingang sehr gute Broschüren. In den Broschüren und auf Tafeln direkt neben den Pflanzen sind die Bibelstellen der jeweiligen Pflanzen mit ihrer Bedeutung aufgeschrieben. Außerdem finden sich Ausgrabungen und neuaufgestellte Gegenstände (z.B. Viehtränke wie in biblischer Zeit, Wachturm im Weinberg; Möglichkeit in eine Zisterne zu steigen und nachzuempfinden, wie sich darin z.B. Joseph und Jeremia als Gefangene gefühlt haben, usw.) aus dem Alltagsleben der Bibel.
Ne'ot Kedumim befindet sich zwischen Tel Aviv und Jerusalem an der Straße 443, die parallel nördlich zur Hauptverbindungstraße 1 verläuft. Man biegt einige Kilometer östlich von Ben Shemen von der Straße 443 nach Norden ab und ist nach 200m in Ne'ot Kedumim. Es ist an der Straße 443 ausgeschildert.
Geöffnet ist Ne'ot Kedumim von Sonntag bis Donnerstag von 8.30 - 16.00 Uhr (Man darf im Park aber bis Sonnenuntergang bleiben.), am Freitag: 8.30 - 13 Uhr. Geschlossen ist der Garten am Shabbat und an jüdischen Feiertagen.
Website:http://www.neot-kedumim.org.il/?CategoryID=272

Wenn man von Ne'ot Kedumim auf der Straße 443 einige Kilometer weiter nach Osten (Richtung Jerusalem) fährt, sieht man große Hinweisschilder "Maccabean Graves - Hashmonean Village". Dort biegt man ab und fährt, nachdem man die Hauptsraße verlassen hat, gleich wieder links (Richtung Maccabean Graves und nicht Hashmonean Village). Von dort fährt man entweder wieder gleich links auf den Parkplatz oder fährt einige hundert Meter weiter, bis wieder links ein baumgesäumter Fußweg abgeht. Beide Wege führen zum Denkmal in Erinnerung an die schweren Kämpfe im Unabhängigkeitskrieg hier im damaligen Grenzgebiet zwischen Israel und Jordanien. Im kleinen Betontunnel des Denkmals findet man auf hebräisch den Satz aus 2.Samuel 1,23: Totenklage Davids über Saul und seinen Freund Jonathan: "schneller waren sie als Adler und stärker als Löwen".

Am Rand des Terebinthentals (Emeq haEla) befindet sich der biblische Ort Aseka (heute am Rand des Britannia Park), der in der Bibel in der Geschichte vom Kampf Davids und Goliaths erwähnt wird: 1.Samuel 17,1. Wenn man den Weg zum Hügel mit seinen Ausgrabungen hinaufgeht, dann läuft man an vielen Tafeln vorbei mit den einzelnen Versen aus dieser biblischen Geschichte in 1.Samuel 17 auf Hebräisch.

Das israelische Panzermuseum "Yad LaShirion" bei Latrun in der Ajalonebene stellt sich unter den Bibelspruch Josua 10,12-13, der von Gottes Hilfe für die Verteidigungssoldaten Israels spricht und den man im Museum an verschiedenen Stellen findet: "...Sonne steh still zu Gibeon und im Tal Ajalon. Da stand die Sonne still ..., bis das Volk seine Feinde gestraft hatte."
Das Museum ist geöffnet Sonntag bis Donnerstag von 8.30 bis 17.30 Uhr, am Freitag von 8.30 bis 13.30 Uhr und am Shabbat und an jüdischen Feiertagen von 9 bis 17 Uhr.
Website 1 und Website 2.

Wenn man von der Autobahn Tel Aviv - Jerusalem bei Latrun die Straße Nr. 3 nach Süden abbiegt und hinter der Nachschonkreuzung die nächste Straße nach rechts in Richtung Hulda abbiegt, findet man auf einem kleinen Hügel das "Denkmal der Tapferkeit" ("Matsevet HaGevura") mit einer Säule zur Erinnerung an die Verteidigung Jerusalems im Unabhängigkeitskrieg durch die israelische Armee. Auf der Säule steht: "Wenn ich dich vergäße, Jerusalem, dann soll meine rechte Hand verdorren." (Psalm 137,5) über den Gedenktafeln für die Gefallenen steht ein Satz aus Jesaja 2,4c: "Es wird nicht mehr ein Volk gegen das andere das Schwert erheben, und sie werden nicht mehr den Krieg lernen."

In der Nähe der Straße Tel Aviv - Jerusalem, wenn man auf die Straße 38 nach Süden abbiegt, findet man nach 500 m auf der linken Seite der Straße 38 ein Denkmal für die Machalkämpfer, d.h. für die ausländischen - zum Teil nichtjüdischen - Soldaten, die freiwillig auf Israels Seite im Unabhängigkeitskrieg gekämpft haben. Dort steht auf Englisch der Bibelspruch Josua 1,14: "Und die von euch stark sind, sollen bewaffnet zu euren Brüdern kommen und ihnen helfen." Websites:http://mahal-idf-volunteers.org/about/history.htm.

Auf der Nebenstraße 395 zwischen Eschta'aol und Jerusalem parallel zur Hauptstraße 1 biegt man bei Ramat Raziel zur Megillat Esch (Feuer-Schriftrolle) ab. Man fährt noch einige Kilometer und kommt dann zu zwei Bronzerollen von mehreren Metern Höhe. Diese Rollen sind dem Gedenken der Millionen Juden gewidmet, die im Feuer des Holocaust ermordet wurden. Auf ihnen findet man viele Bilder aus der jüdischen Geschichte, aus der Zeit der Bibel und der neueren Geschichte einschließlich des Holocaust und dem neuen Leben durch den Zionismus. Innen zwischen den beiden Rollen findet man die Sätze aus Hesekiel 37,12+14 auf Hebräisch und Englisch: "So spricht Gott, der Herr: Siehe, o mein Volk, ich will eure Gräber auftun und hole euch aus euren Gräbern herauf und bringe euch ins Land Israel.. ... Ich will meinen Geist in euch geben, und ihr sollt leben, und ich werde euch in euer eigenes Land setzen."

An der Hauptstraße 1 zwischen Tel Aviv und Jerusalem befindet sich das Denkmal für die Kämpfer, die den Durchbruch zum belagerten Jerusalem im Unabhängigkeitskrieg 1948 schafften. Aus dem Berghang ragen viele Stäbe heraus - wie der Anfang einer Brücke nach Jerusalem. Man erreicht das Denkmal von der Hauptstraße 1 aus, indem man in Fahrtrichtung "Ost" (Jerusalem) gleich nach der Abzweigung "Bet Meir", aber noch vor der Abzweigung "Newe Ilan, Abu Gosh,..." nach Nord abbiegt. Direkt an der Hauptstraße liegt ein Parkplatz, von wo aus man zum Denkmal hinaufsteigen kann. Links vom Denkmal etwas versteckt von einem Strauch findet man eine Tafel mit dem Satz aus Jesaja 62,1 auf Hebräisch: "Um Zions willen will ich nicht schweigen und um Jerusalems willen will ich nicht still sein."

Um zum Denkmal und Aussichtsturm am Radarhügel zu gelangen, biegt man von der Hauptstraße 1 am besten an der östlichen Abfahrt nach Abu Gosh (gleichzeitig Kiryat Anavim) ab und fährt nicht nach Abu Gosh, sondern gleich nach Norden in Richtung "Qiryat Anavim". Man fährt durch Qiryat Anavim nach Ma'ale Hahamischa und biegt kurz vor Ma'ale Hahamischa nach rechts auf die Höhenstraße nach Har Adar (=Radarhügel) ab. In Har Adar fährt man den Wegweisern "Harel Brigade Monument" nach. Man sieht aber auch deutlich rechts von der Straße den Aussichtsturm auf dem Radarhügel. Der Radarhügel war bis 1967 jordanisch, nahe an der Verbindungsstraße "Tel Aviv - Jerusalem" gelegen und diese kontrollierend. Hier fanden 1948 und 1967 schwere Kämpfe statt. Im Turm ist eine Gedenktafel angebracht mit den Worten aus 2.Samuel 1,19 auf hebräisch: "Auf deinen Höhen tödlich verletzt" (o, Israel).

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1.3. Jerusalem

An der westlichen Seite der Stadmauern ziemlich an der nordwestlichen Ecke steht auf dem Boden ein weißer Stein mit den Bibelversen aus Ps 122,3-4 auf hebräisch und englisch: "Unsere Füße stehen in deinen Toren, o Jerusalem! Jerusalem, die du aufgebaut bist als eine fest in sich geschlossene Stadt."

Etwas südlich der nordwestlichen Ecke der Stadtmauer und damit etwas nördlich vom Jaffator sieht man einen Gedenkstein für einen Polizisten, der von einem Verbrecher getötet wurde. Dort ist Jesaja 62,6 in Englisch aufgeschrieben: "Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter gestellt."

In die Stadtmauer gleich links neben dem Jaffator ist ein Satz aus Neh 4,1 geschrieben: "daß die Wiederherstellung der Mauern Jerusalems zunahm".

An der nördlichen Seite im Jaffator befindet sich ein kleiner Schaukasten, in dem in verschiedenen Sprachen der Satz "Betet für den Frieden Jerusalems!" aus Psalm 122,6 steht.

Innerhalb der Altstadt findet sich im Bereich der Westmauer (Klagemauer) eine hebräisch-englische Tafel: "Welcome to the western Wall. Erbittet für Jerusalem Frieden. Es soll denen gut gehen, die dich lieben. Friede wohne in deinen Mauern, in deinen Häsern Geborgenheit. " (Psalm 122,6-7)

Westlich von der Altstadt, 500m südwestlich vom Jaffator befindet sich das malerische Viertel Yemin Moshe. Der herrliche Blick zur Altstadt, die herrlichen blumenbepflanzten Wege machen diesen Ort zu einem romantischen Geheimtipp (gerade auch nachts) in Jerusalem. Im südlichen Ende des HaTiqwa-Weges (südlich noch vom HaMetsuda-Weg) steht auf dem üppig bepflanzten Podest (Treppenaufgang, oberhalb des eigentlichen HaTiqwa-Weges) ganz im Süden ein Stein mit dem Satz aus 1.Sam 2,26: "Und der Junge Samuel wurde zunehmend größer und voller Gunst bei Gott und den Menschen."

Zwischen Jaffator und Yemin Moshe befindet sich der 2003 eingeweihte "Teddy Park". Dort sieht man - neben den Wasserspielen - eine Sonnenuhr mit einem hebräischen Bibelspruch aus dem Buch Prediger (Kohelet) 1,4-6: "Eine Generation geht, eine andere kommt. Die Erde steht in Ewigkeit. Die Sonne, die aufging und wieder unterging, atemlos jagt sie zurück an den Ort, wo sie wieder aufgeht. Er weht nach Süden, dreht nach Norden, dreht, dreht, weht, der Wind. Weil er sich immerzu dreht, kehrt er zurück, der Wind."

Direkt südlich des jüdischen Viertels der Altstadt befindet sich die Ursprungszelle Jerusalems, die Davidsstadt ("Ir David"). Direkt hinter dem Eingang zur umfangreichen, historischen Ausgrabung findet man links in dem kleinen Hof Psalm 122 in Auszügen auf Englisch, unter anderem: "Unsere Füße stehen in Deinen Toren, Jerusalem. ... Betet für den Frieden Jerusalems." An der Gihonquelle findet sich der historische Bibelsatz aus 2.Chronik 32,30: "Hiskia verschloss den oberen Abfluss der Gihonquelle und leitete sie geradewegs hinunter an der Westseite der Davidsstadt."
Öffnungszeiten: Sommer: Son-Don: 8-19 Uhr; Fr: 8 - 16 Uhr; Winter: Son-Don: 8 - 17 Uhr; Fr: 8-14 Uhr. Website: http://www.cityofdavid.org.il/en/information

Südlich der Altstadt und direkt westlich der antiken Davidsstadt auf dem Zionsberg befindet sich die Gedenkstätte "Kammer des Holocaust". Sie ist die Vorgängerin von Yad WaShem. über dem Eingang befindet sich auf hebräisch und englisch der Satz aus Obadja 17: "Und auf dem Berg Zion wird Rettung sein, und er soll heilig sein." Neben dem Eingang findet man auch auf hebräisch den Satz aus 1.Mose 4,10, den Gott zu Kain sagt, nachdem Kain seinen Bruder Abel umgebracht hatte: "Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit" Im Hof steht auf der säulenartigen Gedenkstätte für die ermordeten Kinder auf englisch der Satz aus Jeremia 31,15: "Eine Stimme wird gehört in Rama, Klagegeschrei und bitteres Weinen: Rachel beweint ihre Kinder; sie will sich nicht trösten lassen über ihre Kinder; weil sie nicht mehr sind." In den hinteren Räumen mit der Bezeichnung "T", in der sich schwarze Gedenktafeln mit den Namen Ermordeter befinden, stehen auf hebräisch in bogenförmiger Schrift über den Gedenktafeln folgende Bibelsätze: Hiob 16,18: "Erde, bedecke mein Blut nicht."; Psalm 42,5: "Aber ich will mich erinnern und will mein Herz bei mir selbst ausschütten."; Joel 4,21: (Gott spricht:) "Ich will sie von ihrem Blut reinigen, von dem ich sie nicht gereinigt hatte. Und der Herr wird wohnen in Zion."
Man kommt zur Gedenkstätte, indem man durch das Zionstor geradeaus auf dem Fußweg geht und sich leicht links hält. Die Öffnungszeiten sind sonntags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr.
Website: Chamber of the Holocaust.

Südwestlich von der Altstadt gegenüber dem Zionsberg führt eine Fußgängerbrücke über den Derech Hevron, die Straße, die nach Süden (Bethlehem, Hebron) führt. Daneben liegt auch die St.Andrews-Kirche. Am westlichen Ende der Brücke befindet sich ein Friedensdenkmal. Unten sind Teile von verschrotteten Waffen zu sehen, die sozusagen zu Ackergeräten zusammengeschweißt sind. Darüber erhebt sich eine weiße Säule, auf die auf hebräisch und arabisch ein Satz aus dem 2.Teil von Jes 2,4 geschrieben ist: "Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht wird Nation wider Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen." Hier wird an die zukünftige Hoffnung erinnert, daß auch Israel einmal keine Armee mehr braucht, um sein überleben zu schützen.

Weiter im Süden Jerusalems im Stadtteil Talpiyot an der Hebronstraße, Hausnummer 101, befindet sich ein großes weißes Gebäude der Telefongesellschaft Beseq. An der Hausfront ist ein Mosaik angebracht, auf dem man Wasser, Land und einen Regenbogen sieht. Unten steht auf hebräisch der Satz aus 1.Mose 9,13: (Gott spricht:) "Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt, und er soll ein Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde sein."

Ganz im Süden Jerusalems befindet sich der Kibbuz Ramat Rachel. Dort gibt es auch das große Kibbuz-Hotel Mizpe Rachel. Geht man direkt vor dem Hoteleingang nach links in den Park, so befindet etwas versteckt bei den Büschen gleich an der ersten Wiese eine Skulptur. Sie zeigt Rachel mit traurigem Gesicht, die 2 Kinder umarmt . Das erinnert an das nahegelegene Grab Rachels, die bei der Geburt ihres 2.Sohnes Benjamin starb und auch an den Satz aus Jeremia 31,15: "Rachel weint über ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen über ihre Kinder, denn es ist aus mit ihnen." Unter der Skulptur steht auf Hebräisch ein Bibelsatz aus Jeremia 31,17 aus demselben Abschnitt, nur 2 Verse weiter: "Denn deine Kinder werden in ihr Gebiet zurückkehren." Dieser Satz ist das Rettungsversprechen Gottes als Antwort auf das zuvor geklagte Leid.

The interaktive "Friends of Zion"-Museum (FOZ) im Zentrum Jerusalems unterstützt den Staat Israel aus christlich-zionistischer Sicht und beschreibt die moderne Geschichte Israels vor allem durch Lebensbilder. An verschiedenen Stellen liest man Bibelstellen:
Psalm 122,6: "Erbittet für Jerusalem Frieden. Es soll denen gut gehen, die dich lieben." -
Jesaja 43,5-6: "Ich will vom Osten deine Kinder bringen und dich vom Westen sammeln. Ich will zum Norden sagen: 'Gib sie her!' und zum Süden: 'Halte sie nicht zurück!' Bring meine Söhne von ferne und meine Töchter vom Ende der Erde!" -
Hesekiel 20,34: "Ich will euch mit starker Hand und hoch erhobenem Arm aus den Völkern herausführen und aus den Ländern, in die ihr zerstreut seid." -
Hesekiel 34,13: "Ich werde sie aus den Völkern herausführen, ich sammle sie aus den Ländern, und ich werde sie in ihr Land bringen." -
Amos 9,14-15: "Ich will mein Volk Israel aus dem Exil zurückbringen. Sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und in ihnen wohnen. Sie werden Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen. Ich will Israel in sein Land einpflanzen, dass sie nicht mehr aus ihrem Land ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe." -
5.Mose 16,17: "Jeder mit seiner Gabe, die dem Segen entspricht, den du vom Herrn, deinem Gott erhalten hast."

Das Bible-Lands-Museum in Jerusalem ist sehr zu empfehlen. Das Museum ist gegliedert nach den verschiedenen Zeitepochen der biblischen Geschichte. Die Ausstellungsstücke jeder Abteilung sind durch zahlreiche Bibelsprüche beschriftet, die sie erläutern. Dieses Museum ist viel mehr zu empfehlen als das Israel-Museum, das direkt daneben liegt.
Wenn man vor dem Eingang des Israel-Museums steht, sieht man 100m rechts davon das Bible-Lands-Museum. Es ist geöffnet von Sonntag bis Dienstag und am Donnerstag von 9.30 bis 17.30 Uhr, am Mittwoch bis 21.30 Uhr, am Freitag von 9.30 bis 14 Uhr und am Schabbat von 10 bis 15 Uhr; an jüdischen Feiertagen ist es geschlossen.
Website: http://www.blmj.org/en/

Vor Israels Parlament, der Knesset, steht die berühmte, große Menorah mit Bibelsprüchen und biblischen Bildern.
Auf dem unteren Teil der beiden äußeren Arme steht Sacharja 4,6: "Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth."
1. Der linkeste der 7 Arme:
Bild ganz oben: Man sieht den Propheten Jesaja und seine Friedensvision aus Jesaja 11,6-8: "Ein Lamm steht auf einem Wolf. Ein Kind spielt mit der Giftschlange."
Bild ganz unten: Man sieht Babylon, Flüsse und weinende Menschen. gemäß Psalm 137,1: "An den Strömen von Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion dachten."
2. Zweiter Arm von links
Bild ganz oben: Esra und der Bau des neuen Tempels. (Esra 8; Nehemia 8,5)
Zweites Bild von oben: Hiob und seine Freunde.
3. Dritter Arm von links:
Bild ganz oben: David mit Goliats Kopf (1.Samuel 17,45: "David antwortete Goliat: 'Du kommst zu mir mit dem Schwert ..., ich aber komme zu dir im Namen des Herrn.'"; 17,54: "David nahm den Kopf des Philisters und brachte ihn nach Jerusalem.")
Unterstes Bild: Abraham (ab 1.Mose 12)
4. Mittlerer Arm:
Bild ganz oben: Moses Kampf mit dem Amalekitern (2.Mose 17,11-12: "Solange Mose seine Hand erhoben hielt, war Israel stärker. ... Aaron und Hur stützten seine Arme.")
Zweites Bild von oben: Die 10 Gebote (2.Mose 20,1-17)
Drittes Bild von oben: Buch 'Ruth' und klagende Rachel (Ruth und Jeremia 31,15: "Rachel weint um ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen; denn es ist aus mit ihnen.")
Viertes Bild von oben: Hesekiel und die zu neuem Leben erweckten Totengebeine (Hesekiel 37,10: "Da sprach ich als Prophet, wie Gott mir befohlen hatte, und es kam Geist in sie. Sie wurden lebendig und standen auf.")
Ganz unten: Das gewichtige Shma Yisrael ("Höre Israel") aus 5.Mose 6,4.
5. Dritter Arm von rechts:
Bild ganz oben: Jakobs Kampf mit dem Engel Gottes am Fluss Jabbok (1.Mose 32,23-31).
6. Zweiter Arm von rechts:
Bild ganz oben: Hillel lehrt, während ein Schüler auf einem Bein steht, die ganze Bibel in zusammenfassender Kurzform mit dem Vers 3.Mose 19,18: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
7. Der rechteste der 7 Arme::
Bild ganz oben: Jeremias Klage

In der Holocaust-Gedenkstätte Yad WaShem findet man schon über dem Torbogen am Haupteingang, und zwar in Richtung Ausgang, Bibelworte aus Hesekiel 37,14a: "Ich will meinen Geist in euch geben, dann werdet ihr wieder leben und ich will euch Ruhe geben in eurem Land."
Direkt vor dem Eingangsgebäude zum historischen Shoa-Hauptmuseum befindet sich an einer der Außensäulen innen auf Englisch und Hebräisch der Satz aus Joel 1,2-3: "Ist Ähnliches in Euren Tagen oder den Tagen Eurer Vüter je geschehen? Erzählt Euren Kindern davon, und lasst Eure Kinder ihren Kindern erzählen und deren Kinder der folgenden Generation."
Über dem Eingang zum Gedenklabyrinth für die 1.500.000 ermordeten jüdischen Kinder steht der Satz aus Sprüche 20,27: "Der Geist des Menschen ist ein Kerzenlicht von Gott". Im Gedenklabyrinth spiegelt sich eine Kerze in unzähligen Spiegeln und ist so tausendfach zu sehen.
Gegenüber der zentralen "Hall of Remembrance" mit der weigen Flamme findet sich an der Wand in sehr großen Buchstaben der Bibelsatz aus Jesaja 56,5, der dem Museum seinen Namen gab: Gott spricht: "Ich will ihnen in meinem Haus und in meinen Mauern ein Denkmal und einen Namen (Yad Wa Shem) geben, ... der nicht zerstört werden wird."
Direkt am Eingang zum neuen historischen Shoa-Hauptmuseum befindet sich an einer Betonplatte auf Englisch und Hebräisch der Satz aus Joel 1,2-3: "Ist Ähnliches in Euren Tagen oder den Tagen Eurer Kinder je geschehen? Erzählt Euren Kindern davon, und lasst Eure Kinder ihren Kindern erzählen und deren Kinder der folgenden Generation."
Am Denkmal für die jüdischen Soldaten und Partisanen findet man über der großen hebräischen Inschrift direkt unter der Pfeilspitze im Zentrum diese Worte aus Richter 9,17: "Er hat sein Leben preisgegeben" (für Euch). Außerdem findet man hier Worte aus Richter 16,16: "Seine Seele wurde sterbensmatt."
Neben diesem Soldaten-Denkmal befindet sich in der Gedenkstätte ein Denkmal, das an die vielen Todesmärsche zwischen den KZs erinnert: Eine Metallplastik mit ausgemergelten Körpern und davor auf einer Metallplatte der Bibelspruch aus Jeremia 8,23: "Oh daß mein Kopf Wasser wäre und mein Auge eine Quelle von Tränen; dann werde ich Tag und Nacht die Erschlagenen meines Volkes beweinen."
Mehrfach findet man auf Tafeln von Spendern die Worte aus 1.Chronik 29,17: "Mit aufrichtigem Herzen habe ich dies alles freiwillig gegeben".
Yad WaShem ist sonntags bis mittwochs von 9 bis 17 Uhr, donnerstags 9 bis 20 Uhr geöffnet und freitags von 9 bis 14 Uhr.
Website: http://yadvashem.org/

Direkt neben Yad WaShem an der Straße "Sderot Herzl" befindet sich der Herzlberg mit dem nördlichen Eingang zum Militärfriedhof und dem südlichen Eingang zum Herzlmuseum, Herzlgrab, den Gräbern wichtiger Persönlichkeiten des Staates Israel und dem Denkmal für die Opfer des Terrorismus. Obwohl es 2 Eingänge gibt, sind beide Geländeteile miteinander verbunden. Auf dem Militärfriedhof sind alle Bibelsprüche nur in Hebräisch geschrieben. Wir gehen hinter dem Eingang links hinauf, dann in einem Bogen nach rechts und kommen dann auf der anderen, nördlichen Seite des Ehren-Friedhofs in einem Rundgang zum Eingang zurück.
- Auf halber Höhe mit weitem Ausblick findet sich der Friedhof für die Gefallenen des Libanonkrieges. In einer Ecke findet sich der Bibelspruch: "Rahel weint um ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen." (Jeremia 31,15)
- Noch etwas weiter oben findet sich eine aus weißen Steinen gemauerte Gedenkstätte, wo der Satz aus Jeremia 31,20 zu lesen ist: (Gott spricht:) "Denn sooft ich ihn auch ermahnt habe, will ich mich doch an ihn immer wieder erinnern."
- Geht man auf der anderen, nördlichen Seite ein Stück hinunter, so sieht man ein gemauertes Bootsmodell, das an das Versinken des U-Bootes "Dakar" im Mittelmeer 1968 erinnern soll. An diesem Bootsmodell findet sich der Bibelsatz aus Psalm 77,20: "Im Meer ist dein Weg und dein Pfad in großen Wassern, und deine Spuren kennt man nicht"
- An der gegenüberliegenden Seite findet sich das Denkmal für die gefallenenen jüdischen Marine-Soldaten der SS Erinpura mit dem Bibelsatz aus Psalm 68,23: "Der Herr hat gesprochen: 'Ich bringe sie vom Baschan zurück, ich bringe sie zurück aus den Tiefen des Meeres."
- In der Nähe befindet sich ein Torbogen zum Gedenken an die gefallenen Verteidiger der Altstadt Jerusalems im Jahr 1948. Dort stehen die Sätze aus Jeremia 31,8: (Gott spricht zum Volk Israel) "Ich werde sie sammeln von den äußersten Enden der Erde." und Jesaja 66,14: "Eure Knochen sollen grünen wie Gras."
- Noch etwas weiter unten findet sich das Denkmal für die gefallenen jüdischen Soldaten in der polnischen Armee im 2.Weltkrieg mit dem Bibelspruch 2.Samuel 1,23: "schneller waren sie als Adler und stärker als Löwen".
-In der Nähe findet man ein 2.Mal auf dieser Gedenkstätte Jeremia 31,20: (Gott spricht:) "Denn sooft ich ihn auch ermahnt habe, will ich mich doch an ihn immer wieder erinnern."
-Nicht weit entfernt befindet sich das Denkmal der jüdischen Soldaten, die in der Roten Armee Russlands gefallen sind. Dort liest man den Bibelspruch aus Richter 3,2: "Um des Wissens der Generationen Israels", um sie im Kriegführen zu unterrichten.
- Schließlich gelangt man unten in der Nähe des Nord-Ausgangs zur Gedenkstätte für die äthiopischen Juden, die auf ihrem Weg nach Israel umgekommen sind. Dort steht der Bibelspruch Jesaja 11,11: "An jenem Tag wird der Herr seine Hand von neuem erheben, um den übrig gebliebenen Rest seines Volkes zurückzugewinnen, von Assur und Ägypten, von Patros und Kusch (=Äthiopien), von Elam, Schinar und Hamat und von den Inseln des Meeres."
- Im Bereich der Gräber von Einwanderern sind die Opfer des Untergangs des geheimen Auswanderer-Schiffes "Egoz", das in Marokko 1961 aufgebrochen war, begraben. Auf dem Gedenkstein steht unten auf Hebräisch Psalm 69,16b: "Lass nicht zu, dass die Tiefe mich verschlingt, der Brunnenschacht über mir seinen Rachen schließt."
- Der Herzlberg ist geöffnet sonntags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 14 Uhr und am Shabbat und an jüdischen Feiertagen von 9 bis 18 Uhr.
Website: Herzl-Berg.
- Website des empfehlenswerten neuen Herzl-Museums am Herzlberg: http://www.herzl.org/English/

Im Stadtteil Kiryat Moshe südlich des Zentralen Busbahnhofs findet sich an der Ecke David-Wolffsohn-Straße/Sderot-Herzl (Straßenbahn) ein großes Mosaik als Standbild. Auf dem Mosaik sieht man einen Löwen und eine (Friedens-)Taube unter einem Regenbogen. Darunter steht der Bibelspruch auf Hebräisch aus Amos 1,2: Der Herr wird aus Zion brüllen und seine Stimme aus Jerusalem hören lassen."
Das Mosaik im Internet

Im Zentralen Busbahnhof befindet sich im obersten Stockwerk über dem Treppenaufgang folgender Biblspruch in Hebräisch: "Erbittet Frieden für Jerusalem! Wer Dich liebt, sei in Dir geborgen. Friede wohne in Deinen Mauern, in Deinen Häusern Geborgenheit. Wegen meiner Geschwister und Freunde will ich sagen: In Dir sei Friede. (Psalm 122,6-8)"

In der Nähe des zentralen Busbahnhofs an der südöstlichen Seite der Kreuzung Nordaustr./Yafostr. steht ein Denkmal für einen Teroranschlag, der an diesem Ort geschah. Man sieht eine aufgeschnittene Bombe. Hier steht auf hebräisch unter anderem: "Angesichts der Schrecken wird die Angst dennoch nicht siegen." Ganz unten liest man: "Gott wird ihr Blut (d.h. sie, die Terroropfer) auferwecken."

An der Kreuzung HaNevi'im-Str./Yafostr., am Platz "Kikar HaHerut" befindet sich ein Denkmal mit einer Davidka, einem kleinen, selbstgebauten israelischen Mörser aus dem Unabhängigkeitskrieg. Diese Waffe wurde bei der Verteidigung des eingeschlossenen Jerusalem eingesetzt. Auf dem Denkmal steht ein Satz aus 2.Kön 19,34 auf Hebräisch: (Gott spricht:) "Ich will diese Stadt schützen, um sie zu retten."

In Jerusalem gibt es im ehemaligen (1948-1967) Grenzübergang zwischen Israel und Jordanien am Mandelbaum-Gate (auch "Museum on the Seam" genannt; Adresse: Jerusalem, Chel Handassahstr.4, große Hauptstraße, die vom Damaskustor nach Norden führt, Museum in der Nähe des Kikar Pikud Merkaz) ein Museum, das sich mit Hilfe von Kunstausstellungen den Problemen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen Jerusalems und dem Ziel eines friedlichen Zusammenlebens widmet. Im Eingang befindet sich eine große Wand mit 1.Mose 13,8 in vielen Sprachen, auch auf deutsch: "Da sprach Abram zu Lot: Laß doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten: denn wir sind Brüder."
Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag 10-17 Uhr, Freitag 10-14 Uhr, am Shabbat geschlossen.
Websites: Museum on the Seam.

Weiter östlich findet man beim Universitätsklinikum auf dem Skopusberg eine Gedenkstätte für die 77 Opfer eines arabischen Massakers am 13. April 1948, bei dem ein Konvoi mit Ärzten, Krankenschwestern und Patienten angegriffen wurde. Über die Namen der Ermordeten sind 3 hebräische Worte geschrieben - aus Zephania 3,19: Gott spricht: "Ich verschaffe ihnen Ruhm und Ansehen."

In Jerusalem gibt es einen Bibel-Pflanzen-Pfad, und zwar im Botanischen Garten der Universität auf dem Givat Ram. Der Bibelpfad befindet sich in der hinteren (nördlichen) Hälfte des botanischen Gartens. 40 biblische Pflanzen werden auf Tafeln in englischer Sprache mit den entsprechenden Bibelstellen ausführlich erklärt. Der Botanische Garten befindet sich im Stadtteil Nayot in der Yehuda-Burla-Straße 1. Öffnungszeiten: Sommer:Son-Don: 9-19 Uhr; Fr:9-17 Uhr; Shabbat:9-18 Uhr, Winter: Son-Don: 9-17 Uhr; Fr: 9-15 Uhr; Shabbat: 9-17 Uhr; Website: http://en.botanic.co.il

In Jerusalem gibt es einen biblischen Zoo, in dem viele Tiere, die in der Bibel erwähnt werden, besichtigt werden können. Auf den Informationstafeln vor den Tiergehegen ist der Bibelsatz in Hebräisch und oft in Englisch abgedruckt, so daß der Besucher anhand der Tiere die Bibel besser kennenlernt.
Gleich hinter dem Eingang vor dem Affenbereich am See und an mehreren anderen Stellen im Zoo liest man die Bibelstelle aus 1.Könige 10,22: "Es kam die Tarschischflotte und brachte Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen."

Geht man dann den Rundweg vom Eingang nach rechts kommt man bald zum Reptilienhaus.
Dort findet man vor dem Bereich des Krokodils den Bibelsatz 1.Mose 1,21: "Und Gott schuf die Taninim (Krokodile)."
Viele Arten von Schlangen sind zu sehen, 3 Verse zeigen den biblischen Bezug: 1.Mose 3,1: "Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott erschaffen hatte." - Jesaja 30,6: "Im Land der Not und der Bedrängnis, der Nattern und fliegenden Schlangen" - Jesaja 59,5: "Sie brüten Schlangeneier aus."

Dann geht man den Rundweg weiter nach rechts und in einem Bogen nach links und auf den Hügel und befindet sich dann praktisch gegenüber dem Eingang.
Dort trifft man zuerst auf das Bärengehege. Hier steht an der Tafel vor den syrischen Braunbären Jesaja 11,7: "Kuh und Bär werden zusammen weiden, ihre Jungen lagern beieinander."
Danach kommt das Löwengehege mit den Satz aus Amos 3,8: "Der Löwe brüllt, wer wird sich nicht fürchten?"
Gegenüber dem Löwengehege befindet sich das Haus der Eulen mit dem Bibelspruch aus Jesaja 13,21: "ihre Häuser werden voll Eulen sein".
Direkt neben den Löwen befinden sich die Leoparden mit einem Bibelspruch aus Jeremia 13,23: "Kann ein Leopard seine Flecken verwandeln?"

Wenn man weiter geht, zweigt neben dem Elefantengehege ein langer Holzstelzen-Weg ab, das "Wildlife und Savannah-Reserve". Auf dem Weg gibt es "Häuser" (Beobachtungspunkte), wo der biblische Bezug vieler Tiere erwähnt wird.
Haus 1 auf der Mitte des Weges lenkt die Blicke auf 2 Tiere, die koscher sind, weil sie in 5.Mose 14,5 erwähnt werden: Antilopen (hebr 'Dishon') und Samar (hebr). 'Samar' wird meist als Wildschaf verstanden, aber manche verstehen es auch als Giraffe, die sich hier im Gehege befindet.
Sodann findet man den Strauß mit Klagelieder 4,3: "Die Töchter meines Volkes sind grausam wie Strauße in der Wüste."
Schließlich sieht man ein Nilpferde (hebr 'Behomot') mit Hiob 40,15: "Sieh das Nilpferd an, das ich erschaffen habe, wie ich Dich erschuf."
Zu Haus 2 kommt man auf dem Rückweg zum Elefantengehege. Dort wird man auf den Dammhirsch (hebr 'Jachmur', 5.Mose 14,5) hingewiesen.
Außerdem sieht man die Oryx-Antilope (hebr 'Re'em', Psalm 22,22: "Rette mich vor den Hörnern der Oryx-Antilope.").
Schließlich finden sich hier Gazellen (hebr 'Zwi', Hohelied 2,9: "Mein Freund gleicht einer Gazelle.").
In Haus 3 am Beginn des Holzweges wird mit Psalm 104,18 auf Steinböcke (hebr 'Ja'el') und Klippdachs (hebr 'Schafan', weitere Bibelstelle: Sprüche 30,26: "Die Klippdachse sind ein schwaches Volk und bauen trotzedem ihre Häuser im Felsen.") hingewiesen.

Wenn man auf dem Hauptweg dann nach rechts zum Eingang abbiegt, kann man noch einmal nach rechts in den "Wet Side"-Bereich abbiegen. Dort findet man Bibelstellen aus der Schöpfungsgeschichte, die sich, passend zum Areal, mit Wasser beschäftigen: 1.Mose 1,7: "Gott erschuf das Gewölbe und trennte das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb des Gewölbes." - 1.Mose 1,9: "Gott sprach: Das Wasser unterhalb des Himmels sammle sich an einem Ort." - 1.Mose 1,20: "Gott sprach:'Das Meer wimmle von lebendigen Wesen."

Schließlich finden sich im Zoo auch 2 Bäume aus der Bibel. An dem Ufer des Sees, das dem Eingang gegenüberliegt, findet man einen Johannisbrotbaum (Charuv). Seine Früchte finden bei Lukas 15,16 Erwähnung. Gleich links vom Eingang befindet sich eine Dattelpalme, beschriftet mit Psalm 92,13: "Der Gerechte gedeiht wie die Palme."

Der Zoo liegt im Süden Jerusalems im Stadtteil Manachat am Ende der Straße "Derech Gan HaChayot", der nach Süden von der Schnellstraße "Eliyahu Golomb" abbiegt. Er ist geöffnet von Sonntag bis Donnerstag: 9-19 Uhr, am Freitag: 9 - 16.30 Uhr, am Schabbat und an jüdischen Feiertagen: 10 - 18 Uhr.
Website des Zoos.




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1.4. Südlich von Tel Aviv und Negev

Wenn man auf der Straße 40 zwischen Gedera und Rechovot fährt, findet man auf der westlichen Seite der Straße die Gedenkstätte der Fallschirmspringer, auf der sich in der Mitte in hebräischer Sprache der Satz aus Davids Totenklage über Saul und seinen Freund Jonathan in 2.Samuel 1,23 zu lesen ist: "schneller waren sie als Adler und stärker als Löwen". An der rechten Säule des Denkmals steht ein Satz auf hebräisch, der offensichtlich bedeutet, daß jemand Gottes Stimme hörte und sich daraufhin zur Verteidigung Israels einsetzte: "Eine Stimme rief mich, und ich bin gegangen; ich bin gegangen, denn die Stimme rief mich."

Gedera bestand schon in biblischer Zeit (Josua 15,36; 1.Chronik 4,23); 1884 wurde es neugegründet (Siehe unten Kapitel 2..) von religiösen Bilu-Zionisten (benannt nach den hebräischen Anfangsbuchstaben aus Jesaja 2,5: Beit-Ia'akov Lechu Unelcha ("Ihr, Haus Jakob, geht und laßt uns gehen (im Licht des Herrn)!"), denen besonders die Einhaltung des Sabbattages und Sabbatjahres wichtig war. Im Stadtwappen (Bild) findet sich der Satz aus Jesaja 2,5 und ein weiterer aus 4.Mose 13,30: "Lass uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen." Die biblische Bedeutung des Ortsnamens findet man auch in Hosea 2,8: Gott will Israel von den Verlockungen der heidnischen Götter abhalten, indem er für Israel den Gedera (den für es bestimmten Zaun) errichtet.
Die historische Straße der ersten Häuser ist die heutige Biluim-Straße. Sie zweigt ziemlich in Ortsmitte von der Fernstraße 40 nach Osten ab. Zunächst findet man rechts das älteste noch erhaltene Haus aus dem Jahre 1886. Noch weiter oben befindet sich unter der Hausnummer 21 das Museum. Ausstellung und Erklärungen im Museum sind zwar sehr gut, aber das Museum ist sehr klein. Eine Vergrößerung ist in der Zukunft vielleicht geplant. Im Museum sind Bibelsätze auf hebräisch und englisch zu lesen: 1.Chronik 4,23: "Sie waren Töpfer und wohnten in Netaim und Gedera - zusammen mit dem König zu seinem Dienst.". Die moderne Geschichte Gederas und des ganzen Israel wird unter 3 Bibelsätze gestellt: Jesaja 60,22: "Aus dem Kleinsten sollen tausend werden."; Jesaja 11,12: (Gott wird Israel sammeln) "von den 4 Ecken" (der Erde); Jesaja 60,22: "Der Geringste soll zu einem mächtigen Volk werden."
Das Museum ist geöffnet sonntags bis donnerstags von 8.30 bis 13.30 Uhr, mittwochs auch von 16 bis 18 Uhr, und am Freitag und Shabbat ist es geschlossen.
Website.

An der Straße 3 nördlich von Qiryat Malachi liegt der Kibbuz Revadim. Neben dem Kibbuz wurde die Philisterstadt Ekron ausgegraben. Im Kibbuz befindet sich ein Museum mit Ausgrabungsfunden und rekonstruierten Gegenständen, die die Frühzeit des jüdischen Volkes im Land Israel veranschaulichen. So sieht man z.B. einen rekonstruierten Webstuhl und darüber den Satz aus Richter 16,13: (Simson sagt zu Delila:) "Wenn du die sieben Locken meines Kopfes mit gewebtem Stoff zusammenweben würdest"
Das Museum ist von Sonntag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr und am Freitag von 9 bis 12.30 Uhr geöffnet.
Websites: Gemsinisrael: Ekron und Ekron.

Auf der Straße 383, der Verbindungsstraße zwischen den Hauptstraßen 3 und 38, befindet sich etwas westlich vom Ort Gefen an der nördlichen Seite der Straße das Denkmal für die Gefallenen der Nachrichten- und Computereinheit. Es ist ein schlichtes Denkmal mit einem weißen Blitz auf blauem Untergrund. Daneben steht auf hebräisch der Satz aus Esra 3,13: "Und der Schall wurde bis in die Ferne gehört."

Gusch Etzion (Etzion-Block) ist eine Gruppe von religiösen Siedlungen, die schon vor dem Unabhängigkeitskrieg gegründet wurden, dann von der jordanischen Armee erobert, zerstört (dabei wurden auch die gepflanzten Bäume ausgerissen) und ihrem Staatsgebiet bis 1967 eingegliedert wurden. Nach dem 6-Tage-Krieg 1967 wurden die zerstörten Siedlungen wiederaufgebaut. Das Museum der Geschichte des Gusch Etzion ist im sogenannten "Deutschen Kloster" (German Monastery) der Siedlung Kfar Etzion untergebracht. Dieses rekonstruierte Gebäude war die letzte Stellung der Verteidiger und im Keller war das Waffenlager. Dort kann man eine sehr bewegende Multi-Media-Vorführung anschauen (auch auf deutsch und englisch möglich), in der vom schweren Schicksal der Bewohner hört, die auch unter schwersten Angriffen Gebet und Bibellesen nicht vergaßen und schließlich auch die Niederlage aus Gottes Hand nahmen. Die Vorführung ist durchzogen von Bibelstellen und geistlichen Bezügen, ebenso wie das kleine Geschichtsbüchlein und die Bildersammlung, die man kaufen kann. Eines der Bilder zeigt ein Poster, das anläßlich der Wiederbesiedlung 1967 erstellt wurde: Dort sieht man, wie die Heimkehrer wieder den Boden kultivieren, und darüber stehen die Bibelsätze aus Jeremia 31,17: "Denn deine Kinder werden in ihr Gebiet zurückkehren." und Haggai 2,9: "Es wird die Pracht dieses zweiten Hauses größer sein als die des ersten, spricht der Herr der Heerscharen, und an diesem Ort werde ich Frieden geben, Spruch des Herrn der Heerscharen."
Das Museum der Geschichte von Kfar Etzion mit der Multi-Mediavorführung ist geöffnet sonntags bis donnerstags von 8.30 bis 13 Uhr und freitags von 8.30 bis 11 Uhr (am besten zuvor anrufen: Tel. 02- 993 51 60). Man erreicht den Gusch Etzion und Kfar Etzion am besten über die neue Straße von Jerusalem nach Hebron, die im südlichen Jerusalemer Stadtteil Gilo beginnt. Auf halbem Weg sind die Orte des Gusch Etzion gut ausgeschildert.
Websites: Website und Museum.

Direkt vor dem Gazastreifen liegt das Museum "Ma'oz mul Aza" ("Schutzburg gegenüber Gaza"). Das Zentrum des Museum ist ein Verteidigungs- und Beobachtungsturm aus der Zeit der ägyptischen Angriffe während des Unabhängigkeitskrieges. Der Turm ist allein übriggeblieben vom 1.Siedlungsplatz des religiösen Kibbuzes Sa'ad, der 1 km entfernt wiederaufgebaut wurde. Das ganze Museum ist geprägt von der Haltung "Glauben und Arbeiten (einschließlich Kämpfen)". Im Erdgeschoß wird diese Lebenshaltung durch die Ausstellungsstücke veranschaulicht: Die Bibel-(Torah-) Rolle wird bei der Kibbuzgründung feierlich hineingetragen, man sieht Photos von Menschen beim Gebet und bei religiösen Feiern zusammen mit Bildern von der harten Aufbauarbeit. In einem in Originalgröße nachgebauten Gefechtsstand liegt neben dem Gewehr eine kleine Torahrolle. Im 1.Stock wird ein Film gezeigt (auf englisch möglich), in dem Gott für seine Hilfe bei der erfolgreichen Verteidigung gedankt wird: So wird es z.B. als Wunder Gottes bekannt, daß der erste, blind abgefeuerte Schuß der einzigen Kanone direkt den Befehlsstand des ägyptischen Kommandeurs traf, worauf sich die Ägypter zurückzogen in völliger überschätzung der israelischen Feuerkraft und Spionageinformationen. Auf dem Beobachtungsdach, von wo aus man noch heute den Gazastreifen und Gaza gut sehen kann, findet sich eine religiöse Beobachtungstafel: Man mußte auch am Schabbat die feindlichen Truppenbewegungen beobachten, wollte aber durch das Notieren der Beobachtungen nicht das Schreibverbot des Schabbat brechen. So wurde eine Tafel entwickelt, wo auf der Längsachse die Tageszeiten und auf der Hochachse die Truppengattungen verzeichnet sind. Jedes Feld enthält einen Haken. Die Beobachtungen wurden durch das Aufhängen eines Ringes am jeweiligen Haken festgehalten; die Zahl der Ringe bezeichnete z.B. die Zahl der Panzer. Man erreicht das Museum von der Straße 232 aus, die von der Hauptatraße 25 (Netivot - Gaza) abzweigt. Fährt man auf der Straße 232, so biegt man in der Nähe des Kibbuz Sa'ad direkt neben der Tankstelle in Richtung Kfar Aza ab. Nach wenigen hundert Metern biegt man auf eine schmale Straße nach links ab. An dieser Abzweigung sieht man auf dem Hügel den kleinen Beobachtungsturm. Die Hinweisschilder sind aber leider klein und nur hebräisch geschrieben. Es gibt keine festen Öffnungszeiten. Man muß sich zuvor telefonisch anmelden (Tel. (052) 3726644, 08-6800403).
Museum Website .

Zwischen dem Kibbuz Mefalsim und dem Gazastreifen liegt die Gedenkstätte "Black Arrow" zur Erinnerung an Operationen der israelischen Fallschirmjäger. Dort findet man nicht weniger als 5 Bibelsprüche, zumeist auf Hebräisch:
- Am Eingang steht 1.Sam 14,52: "Jeden starken und tapferen Mann, den Saul sah, nahm er in seinen Dienst.."
- Man findet auch einen Stein am Hain der Fallschirmjäger-Soldaten mit dem Bibelvers aus 1.Mose 49,17: "Zur Schlange am Weg wird Dan, zur giftigen Hornschlange am Pfad. Sie beißt das Pferd in die Ferse, sein Reiter stürzt nach hinten."
- Man findet Gedenktafeln für die Soldaten, die an den Operationen beteiligt waren zusammen mit 2.Sam 23,8: "Dies sind die Namen der Helden, die bei David waren."
- Ein Gedenkstein ehrt Ariel Sharon zusammen mit 1.Makkabäerbuch 4,32: "Jag ihnen einen Schrecken ein, und lass ihren kühnen Mut schwinden! Ihr Untergang soll sie erschüttern."
- Auf weißen Steinen finden sich die Namen der Gefallenen zusammen mit Jos 10,19: "Ihr aber bleibt nicht stehen! Verfolgt die Feinde und greift sie von hinten an!"
- Ein Stein, der an die "Operation Kinneret" erinnert - mit Jos 11,7: "Da rückten sie an den Wassern von merom plötzlich gegen sie vor und überfielen sie."
- Der neueste Stein steht hinten rechts (mit Blick auf den Gazastreifen) und erinnert an die Militäraktion "Heißer Winter" im Februar 2008. Dort findet sich die Bibelstelle 5.Mose 32,43: "Heiden, preiset sein Volk. Denn er wird das Blut seiner Knechte rächen. Er wird Rache nehmen an seinen Feinden und wird entsühnen das Land seines Volkes."

In En Gedi findet sich auf dem archäologischen Gelände der spätantiken Synagoge an der Mauer des Kassenhauses auf Hebräisch der Bibelspruch:"Eine Hennablüte ist mein Geliebter mir aus den Weinbergen von En-Gedi." (Hoheslied 1,14)
Website:Ein Gedi Synagoge

In der Ausgrabungsstätte des antiken Tel Arad (an der Straße Nr.80) findet man bei den Erklärungen der Ausgrabungen des berühmten lokalen Tempels die Bibelstelle, die auf die Zentralisierung aller Tempel in Jerusalem spricht (zum Schutz gegen heidnische Einflüsse): (Hiskia) "Er schaffte die Kulthöhen ab, zerbrach die Steinmale." (2.Könige 18,4)

In Be'er Sheva findet sich im Stadtzentrum neben dem Kikar HaZionut die Gefallenen-Gedenkhalle Yad leBanim. Auf dem Platz vor der Gedenkhalle sieht man eine Skluptur, die an die Opfer des Holocaust erinnern soll. Dort liest man auf hebräisch und englisch den Satz aus Esther 9,28: "Und ihr Andenken soll nicht untergehen bei ihren Nachkommen."

In der Gedenkstätte der Negev-Brigade findet man gleich vorne links findet auf einem kleinen Steinsims den Satz auf hebräisch aus 2.Könige 2,12: "Mein Vater, mein Vater! Wagen Israels und seine Reiter!"
Das Denkmal der Negev-Brigade liegt am Stadtrand von Be'er Sheva direkt nördlich der Straße 60, die nach Nordosten führt.

Direkt südlich derselben Straße 60, die Be'er Sheva nach Nordosten verlässt, findet man den biblischen Tel Be'er Sheva. Inmitten des sehr gut ausgegrabenen Ortes findet man eine ganze Reihe von Bibelstellen, die sich auf das städtische Leben beziehen, z.B.: Sprüche Salomos 1,21: (Die Weisheit) "Am Anfang der Mauern predigt sie, am Eingang der Tore in der Stadt hält sie ihre Reden." - Sprüche 7,6: Denn am Fenster meines Hauses durch das Gitter habe ich Ausschau gehalten."
Öffnungszeiten wie in allen Nationalparks: Sommer: 8-17 Uhr; Winter: 8-16 Uhr. Website

Ein besonders empfehlenswertes Museum ist Mizpe Revivim. Dieser heutige Kibbuz begann in den 1943 als landwirtschaftliche Versuchsstation ("Revivim" heißt "Regenschauer" (die "Regen") und wurde benannt nach Micha 5,6: "Und der Überrest Ya'aqovs (Jakobs) wird wie Regenschauer aufs Gras sein.)(Siehe unten Kapitel 2.). Der ganze Bereich der ehemaligen landwirtschaftlichen Versuchsstation ist Museum (unter freiem Himmel und Austellungen in Gebäuden). Man erfährt hier sehr viel über das erfolgreiche Unternehmen, die Negevwüste zu begrünen, was ja auch eine Erfüllung biblischer Verheißungen ist. Außerdem sind noch die umfangreichen Verteidigungsanlagen zu sehen, die während des ägyptischen Angriffes im Unabhängigkeitskrieg 1948 voll zum Einsatz kamen. So sieht man unter anderem ein Lazarett für Verwundete, das in einer alten byzantinischen Höhle eingerichtet war. Daneben sind noch eingerichtete Wohngebäude aus der Anfangszeit des Kibbuz zu besichtigen. Im sogenannten Ausstellungsraum im Hauptbereich der ehemaligen Versuchsstation ist auch der Bibelsatz aus Jesaja 61,4 auf Hebräisch zu lesen: "Und sie werden die uralten Trümmer aufbauen, die Verwüstungen der Vorzeit aufrichten; und sie werden die verödeten Städte erneuern, was wüst lag von Generation zu Generation." Außerdem kann man originale Verbindungsflugzeuge sehen, die die eingekesselten Kibbuzim im Unabhängigkeitskrieg versorgten. Man braucht für dieses Museum mehrere Stunden. Im Besuchergebäude am Eingang kann ein informativer und vorzüglicher Film gesehen werden, auch auf Deutsch.
Man gelangt zum Museum Mizpe Revivim von der Straße 222 aus, die sich südwestlich von Be'er Sheva befindet. Man muß nicht durch den heutigen Kibbuz Revivim fahren, sondern kann die direkte, mit "Mizpe Revivim" ausgeschilderte (zunächst ist gleichzeitig Kibbuz Retamim ausgeschildert) Zufahrt benutzen, die etwas nördlich vom Kibbuz Revivim von der Hauptstraße 222 abbiegt. Mizpe Revivim ist geöffnet sonntags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.
Website.

Wenn man von den Kreidefelsen (Chamuqei, hillocks) von Nitzana direkt an der ägyptischen Grenze zurückfahrt, gehen nach links 2 Wege ab: zunächst der militärische Gedenkweg "Jossi" und kurz dahinter ein pflanzenkundlicher Weg vom KKL. Am Weg findet man Pflanzen mit einer hebräischen Erklärungstafel und deren biblischer Erwähnung.
Von der Straße aus trifft man zunächst auf einen
- Mandelbaum und auf der Tafel den Bibelversen 1.Mose 43,11 (von den besten Früchte des Israels: "etwas Balsam , etwas Honig, Harz und Myrrhe, Nüsse und Mandeln") und 2.Mose 25,34 (im Heiligtum: "Und die Menora soll 4 Kelche wie Mandelblüten haben und mit einer Knospe und Blüte"). Dann findet sich am Pfad ein
- Feigenbaum, mit 2 Bibelstellen auf der Erklärungstafel: "Sie flochten Blätter von Feigen und machten sich Schurze." (1.Mose 3,7) - "Der Feigenbaum sagte zu ihnen: Soll ich meine Süßigkeit aufgeben und meine guten Früchte und hingehen, um über den anderen Bämen zu schweben?" (Richter 9,11) Danach findet man den
- Olivenbaum, wobei die Erklärung mit 3 Bibelstellen versehen ist: "ein Olivenblatt hatte sie in ihrem Schnabel" (1.Mose 8,11) - "ein Land von Olivenbäumen, -öl und Honig" (5.Mose 8,8) - die Jothamfabel mit dem Olivenbaum. (Richter 9,8-9) Am Ende des botanischen Weges kurz vor dem Parkplatz gegenüber des Jugenddorfes Nitzana findet sich noch der
- Wüstenginster mit einer Bibelstelle auf der Erklärungstafel: "Elia aber ging eine Tagesreise in die Wüste hinein. Dort setzte er sich unter einen Wüstenginster." (1.Könige 19,4)
Schließlich findet sich ungefähr auf der Mitte des Weges noch ein Stein mit einer biblischen Inschrift: "Seht, es kommen Tage - Spruch Gottes, dass man zugleich ackern und ernten, zugleich keltern und säen wird. ... Sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und darin wohnen. Sie werden Weinberge pflanzen und den Wein trinken. Sie werden Gärten anlegen und die Früchte essen." (Amos 9,13-14)

Auf dem Schreibtisch von David Ben Gurion im Wüsten-Kibbuz Sde Boqer, seinem Wohnort, liegt unter der Glasplatte immer ein Blatt mit folgenden Bibelsprüchen, das ihn auch bei weltlichem politischen Arbeiten an Gott erinnerte: Jesaja 35,1.6-9; 41,19; 43,19-20; 51,3. Außerdem stand in diesem Arbeitszimmer eine Metallplastik, die die Auferstehung der verdorrten Knochen Israels nach Hesekiel 37 darstellt.
"Ben Gurion ... lud .. zu seinem Bibelkreis ein, der sich samstagabends bei ihm zu Hause traf." (Segev, Tom: David Ben Gurion, München 2018, S.670) (seit den 1950er-Jahren, besucht von Rabbinern, Wissenschaftlern und Politikern)
Ben Gurion schrieb ein Buch über seinen Zugang zur Bibel, auch im Zusammenhang mit dem neugegründeten Staat Israel: "From the Bible the Jewish people drew its faith in the return to Zion ... the process of redeeming and rebuilding the land." (Ben-Gurion, David: Ben-Gurion Looks at the Bible (übers. von Kolatch, Jonathan), London, New York 1972, 287f) - "The Book of Books has been our most faithful and instructive guide ... If we continue to walk in its light, both the nation and its leaders will be successful." (a.a.O., 294). Und er zitiert die Bibelstelle Jesaja 35,1, die sich auch auf seinem Schreibtisch befand: "'Let the wilderness and the thirsty land be glad, and the desert shall rejoice and flower as the lily'".

In Eilat findet man gegenüber dem Eingang zum (alten) Flughafen, also auf der anderen Straßenseite vom Derech HaArava, eine Dattelpalme mit einer Tafel, auf der auf Hebräisch Bibelstellen stehen, in denen die Dattelpalme (Tamar) erwähnt wird: 2.Mose 15,27, 3.Mose 23,40, Psalm 92,13, Hohelied 7,8. Zusätzlich steht dort noch 5.Mose 8,8, denn der dort erwähnte Honig ist vermutlich Dattel-Honig.

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1.5. Der nördliche Küstenbereich

Östlich von Netanya befindet sich bei Qaqun das Denkmal der Alexandroni-Brigade mit einem hebräischen Satz aus Zephania 3,19: Gott spricht: "Ich verschaffe ihnen Ruhm und Ansehen."

Das Denkmal der Grenztruppen (Border Police Memorial and Heritage Center) befindet sich westlichen Ausläufer des Karmelgebirges. Das Denkmal ist etwas schwer zu finden. Man biegt von der Straße 65 (Afula - Hadera) an der Abzweigung "Zomet Iron" nach Süden ab. Gleich 20 m hinter dem Zomet Iron muß man wieder links (nach Osten) abbiegen. Nun fährt man durch einen Tunnel unter der Straße 65 sozusagen wieder zurück nach Norden. Hinter dem Tunnel ist man dann gleich beim Denkmal (Karte mit Anfahrtsweg). An der langen Wand des Denkmals kann man auf hebräisch den Satz aus Jeremia 15,20 lesen: (Gott spricht:) "Ich werde dich für dieses Volk zu einer festen, ehernen Mauer machen. Sie werden gegen dich kämpfen und werden dir nichts anhaben können."
Seit neuestem ist nun an der Gedenkstätte auch das Museum der Grenztruppen (Magav - Mishmar HaGvul) geöffnet, das sehr empfehlenswert ist und die Geschichte und Leistungen der Grenztruppe zeigt, die sich aus allen Volksgruppen Israels zusammensetzt (mit einem starken drusischen Anteil). Man bekommt einen Eindruck der neuen Herausforderungen durch den Terror, der von den palästinensischen Autonomiegebieten ausgeht. Außerdem werden verschiedene Filme gezeigt, die wie die gesamte Führung auf Hebräisch oder Englisch gehört werden können. Im Museum wird aller gefallener Soldaten der Grenztruppen gedacht, auch des am 29.12.2000 gefallenen zionistischen Christen Yonathan Vermeulen. Hier seine Geschichte:
Der Stabsunteroffizier Yonatan Vermeulen wuchs im christlichen Moshav Nes Ammim in Westgaliläa auf. Im Alter von 4 Jahren kam er 1975 mit seinen Eltern, die zionistische Christen sind, aus den Niederlanden nach Israel. Ein offizielles Plakat des Jüdischen Nationalfonds, mit dem dieser für die Baumpflanzung in Israel wirbt, zeigt den kleinen Yonatan beim Pflanzen eines Bäumchens. 1990 kehrte die Familie Vermeulen in die Niederlande zurück, weil Nes Ammim nur Voluntäre für einige Jahre aufnimmt.
Yonathan aber spürte in den Niederlanden, dass dies nicht sein Platz ist, und empfand tiefe Sehnsucht nach Israel. Nach Überwindung von Schwierigkeiten erfüllte ihm die israelische Armee Zahal seinen größten Wunsch, Berufs-Soldat bei Zahal in einer besonders gefährlichdeten Pionier-Spezialeinheit der Grenz-Truppen zu werden. Seine Aufgabe war unter anderem, arabische Bomben zu entschärfen. Am 29.Dezember 2000 wollte Yonathan Vermeulen zusammen mit einem anderen Soldaten eine Straßenbombe im Gazastreifen entschärfen. Palästinensische Intifada-Terroristen aber warteten diesmal im Hinterhalt. Als der Entschärfungstrupp die Bombe unschädlich machen wollte, zündeten sie eine und dann eine zweite Bombe. Der 29-jährige Yonathan wurde dadurch in Sekundenbruchteilen getötet.
Yonathan wurde im Kibbuz Hanita beerdigt, der als Frontkibbuz direkt an der libanesischen Grenze in all den Jahrzehnten viele Opfer für den Staat Israel und den Zionismus erbracht hat. Die Beerdigung war wahrhaft ökumenisch: Ein katholisch-holländischer Priester hielt zusammen mit einem Militär-Rabbi den Gottesdienst. Der Rabbi sang jüdische Gebete. Die Kameraden der Grenz-Truppen erwiesen ihm alle militärische Ehren. Die Mitglieder des Kibbuz sagten, dass sie sich dadurch geehrt fühlten, dass diese Zeremonie an ihrem Wohnort abgehalten wird. Yonathans Mutter Megiel sagte: "Dies ist das Heilige Land. Wir spürten immer eine besondere Verbindung, und nun nach allem, was geschehen ist, haben wir eine Bluts-Verbindung, die niemals mehr aufgelöst werden kann. Wir sind sehr stolz auf Yonathan."
Sie können im Museum nach der persönlichen Akte von Yonathan fragen. Sie steht jedem Besucher offen und enthält viele bewegende Bilder und Schriftstücke aus seinem Leben.
Das Museum ist geöffnet von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. (Fax-Nr. 06-6 35 57 49)

Am Rand von Pardes Hanna-Karkur befindet sich das Denkmal der Nachal-Brigade. Die Nachal ist eine Truppengattung, die neben dem rein militärischen Dienst auch Landwirtschaft und die Gründung landwirtschaftlicher Siedlungen betreibt. Im Abzeichen der Nachalbrigade steht der Bibelsatz aus Joel 4,13: "Legt die Sichel an, denn die Ernte ist reif." Das Wort "Nachal" ist die Abkürzung für "No'ar chaluzi lochem" ("kämpfende Pionier-Jugend"). Über den Namen der Gefallenen am Denkmal steht auf hebräisch der Satz aus Jesaja 56,5: (Gott spricht:) Und ich will ihnen in meinem Haus und in meinen Mauern ein Denkmal und einen Namen geben."
Wenn man die Hauptstraße 652 in Pardes Hanna-Karkur nach Norden fährt, so biegt man im nördlichen Ortsbereich nach Westen in die Straße 651 und fährt den Berg hinauf. Vor der Eisenbahnbrücke befindet sich auf der rechten Seite das Denkmal.

In Zichron Ya'aqov südlich von Haifa befindet sich das Artillerie-Museum (Bet HaTotchan) der israelischen Armee. Dort sind auf einem Denkmal auch die Namen der gefallenen Soldaten aufgeschrieben. Davor findet sich in großen Buchstaben der Satz aus 2. Sam 23,8: "Dies sind die Namen der Helden."
Das Museum liegt etwas versteckt. Geht man im Zentrum die historische Gründerstraße (HaMeyasdim Str.) bis zum Ende nach Süden, kommt man zu einem Kreisverkehr. Von dort biegt man in Richtung Südost in die Aharonstraße (Richtung Binyamina). Nach etwa 500 m biegt man nach links ab in eine Stichstraße, an der eine Schule, ein Bürgerzentrum, das Sportan-Sport-Zentrum und hinten eben das Artillerie-Museum liegen.
Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag: 9-17 Uhr, Freitag: 9-13 Uhr; Shabbat und jüdische Feiertage: 10-15 Uhr.

In Haifa gibt es das Clandestine Immigration and Naval-Museum (Es wrd hier besonders auch die Geschichte der Ma'apilim veranschaulicht, die Einwanderer waren, die der Nazivernichtung entkommen waren, auf geheime Weise mit Booten nach Israel einwanderten und auf dem Weg in Gefahr standen, von der britischen Marine abgefangen zu werden.). Dieses Museum schildert auf bewegende Weise das schwere Schicksal der Ma'apilim und ist mit vielen Bibelsprüchen versehen. Gleich im Eingangsbereich sieht man ein aufgeschlagenes Buch aus Stein, auf das die Verse 3, 16, 23, 26, 27, 29 und 30 aus Psalm 107 auf Hebräisch geschrieben sind: "Und aus den Ländern hat er (Gott) sie gesammelt, vom Osten und vom Westen, vom Norden und vom Meer. Denn er hat die ehernen Türen zerbrochen und die eisernen Riegel zerschlagen. Die sich mit Schiffen aufs Meer herabbegeben, auf großen Wassern Handel treiben; - sie fahren hinauf zum Himmel, sinken hinab in die Tiefen, in der Not zerschmilzt ihre Seele, - so daß sie taumeln und schwanken wie ein Betrunkener, und all ihre Weisheit sich als nichtig erweist. Er (Gott) verwandelt den Sturm in Stille, und die Wellen legen sich. Und sie freuen sich, daß sie sich beruhigen, und er führt sie in den ersehnten Hafen." In einem Schaukasten ist zu sehen, wie Juden in all der Not bei der gefährlichen Einwanderung ihren Glauben bewahrten und ausübten. Dort ist ein in Deutschland herausgegebenes "Hebräisches Gebetbuch" zu sehen und dazu ist auf Hebräisch und Englisch ein Satz aus 3.Mose 22,31: "Und ihr sollt meine Gebote halten und nach ihnen leben." In einem anderen Schaukasten sieht man Einwanderer, die mit Flugzeugen kommen und mit Lastwagen zum Aufbau eines Kibbuz fahren. Hier steht der Bibelsatz auf Hebräisch und auf Englisch aus Sacharja 8,7: "Siehe, ich will mein Volk erlösen aus dem östlichen Land und aus dem westlichen Land." Auf weiteren Schautafeln stehen auf Hebräisch und auf Englisch folgende Bibelsätze: Psalm 111,9: "Er sandte Erlösung zu seinem Volk."; Jesaja 60,11: "Und deine Tore werden immer offen sein; Tag und Nacht werden sie nicht geschlossen werden." und Hesekiel 28,25-26: "Wenn ich das Haus Israel aus den Völkern sammeln werde, unter welche sie zerstreut worden sind, ... dann werden sie in ihrem Land wohnen ...und sie werden Häuser bauen und Weinberge pflanzen."
Das Clandestine Immigration and Naval-Museum befindet sich am Anfang der Allenby-Straße am nordwestlichen Ende Haifas in Meeresnähe und ist geöffnet sonntags bis donnerstags von 9 bis 16. Sprüche 3,13 geschrieben: "Glücklich ist der Mensch, der Weisheit findet und der Mensch, der Einsicht gewinnt."
Das Besucherzentrum des Technions ist von Sonntag bis Donnerstag von 8 bis 15.30 Uhr geöffnet. Das Technion liegt am Hang des Karmelberges im Südosten Haifas und ist gut ausgeschildert.
Website:
http://pard.technion.ac.il/coler-visitors-center/

In Haifa befindet sich die Gedenkstätte des Sanitäts-Corps der israelischen Armee. Dort findet man einen hebräischen Bibelspruch aus 2.Samuel 1,19: "Der Stolz Israels ist auf den Höhen erschlagen; wie sind die Helden gefallen!"

Im christlichen Kibbuz Nes Ammim, der nach der Bibel benannt ist (Siehe unten Kap. 2..), gibt es einen Garten mit den 7 Früchten des Landes (5.Mose 8,8). Am Eingang des Gartens findet man eine Tafel mit dem hebräischen Bibelvers: "Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum; er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon." (Psalm 92,13)

In Nahariya gibt es am Meer ein Denkmal für die Ma'apilim (d.h. für die Einwanderer, die der Nazivernichtung entkommen auf geheime Weise nach Israel einwanderten und auf dem Weg in Gefahr standen, von der britischen Marine abgefangen zu werden) ("Beach Immigration Monument"), die hier in diesem Küstenabschnitt an Land gebracht wurden. Das Denkmal besteht aus übereinanderliegenden Felsen und Vögeln aus Metall, die diese Felsen frei überfliegen, und liegt auf einer kleinen Hafen-Mole. An einem Felsen rechts sind auf Hebräisch die Worte aus Jeremia 31,17 geschrieben: "Denn deine Kinder werden in ihr Gebiet zurückkehren."
Das Denkmal liegt am Strand etwas südlich der Abzweigung der Margo'astr. von der HaMa'apilimstr. Man geht am Zaun der Polizeikaserne entlang und kommt direkt zum Denkmal.

In Rosh HaNikra befinden sich 2 Bibelverse auf Englisch auf dem Weg durch die Grotten:
Innerhalb der "Big Grotto": "Gewaltiger als das Tosen vieler Wasser, gewaltiger als die Brandung des Meeres ist der Herr in der Höhe." (Psalm 93,4)
und außerhalb der Grotten direkt über dem Meer am "Elephant's Leg": "Herr, wie zahlreich sind Deine Werke! Mit Weisheit hast du sie alle gemacht, die Erde ist voll von Deinen Geschöpfen. Da ist das Meer so groß und weit ..." (Psalm 104,24-25)
Website: http://www.akko.org.il/de/Das-Naturwunder-Rosh-Hanikra

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1.6. Zwischen Jerusalem und dem See Genezareth

Am Rand von Ariel gibt es das Hotel "Eshel HaShomron" (auf deutsch: "die Tamariske von Samaria"). Der Name wurde gewählt in der Erinnerung daran, daß Abraham kurz nach seiner Einwanderung in das verheißene Land Israel einen Tamariskenbaum pflanzte (1.Mose 21,33). Auf dem Parkplatz ist eine Tafel in verschiedenen Sprachen aufgestellt, auf der der Satz aus Jeremia 31,5 steht: "Wiederum sollst du pflanzen Weingärten auf den Bergen Samarias." Daneben sieht man schon kleine Weinstöcke, die Besucher aus Solidarität mit Israel gepflanzt haben. Außerdem gibt es einen großen Bibelgarten.
Hotel "Eshel HaShomron", POB 1822, 44 837 Ariel, Tel.03-936 68 41; Fax 03-936 43 67
Website: Eshel HaShomron

Am Tel Yisre'el (neben dem Kibbuz Yisre'el, südlich von Afula) sind 2 große Tafeln aufgestellt, die auf Hebräisch die beiden wichtigsten biblischen Geschichten dieser alten Hauptstadt des Nordreiches Israel erzählen: 1.Könige 21 ("Naboths Weinberg"); 2.Könige 9,17-34 ("Jehus Aufstand").
Website: Tel Yisre'el

In Afula befindet sich die Gedenkstätte der 900.("Kfir") Brigade. Auf der linken Seite steht ein Bibelsatz aus 2.Samuel 1,23: "schneller waren sie als Adler und stärker als Löwen." Auf der rechten Seite steht - passend zum Namen der Brigade - ein Satz aus Amos 3,4: "Brüllt der Löwe im Wald, wenn er keine Beute hat? Gibt der junge Löwe (kfir) einen Laut in seiner Höhle, ohne dass er einen Fang getan hat?"

Der Kibbuz Merchavia (zu Deutsch: "Weite Gott") besitzt ein Museum zur eigenen Geschichte. Dort steht über einem Schaubild auf Hebräisch der Bibelvers aus Psalm 118,5, nach dem der Kibbuz genannt wurde: "Aus der Enge rief ich zu Gott, und es antwortete mir mit 'Weite Gott'." (mit Trost/Ermutigung) (Siehe auch unten Kapitel 2.)
Zur Besichtigung des Museums und des Inneren der anderen historischen Gebäude muss man sich anmelden: Tel. 0 52 36 38 156 oder 04 65 98 882.

Im Museum "Bet Sturman" im Kibbuz En Harod (an der Straße 71 zwischen Bet Shean und Afula gelegen) befindet sich die Bibel von Charles Orde Wingate. Wingate war ein britischer Offizier und praktizierender, bibelgläubiger Christ, der aus seinem christlichen Glauben heraus den Zionismus und die jüdischen Selbstverteidungstruppen unterstützte, indem er ein spezielles Nachtgeschwader zur Terrorbekämpfung gründete und trainierte.. Ein besonderes Vorbild war für ihn der Richter Gideon, der sich hier in der Nähe bei der Quelle (En Harod, danach wurde auch der erwähnte Kibbuz benannt) mit dem Heer der Israeliten lagerte, um gegen die eingefallenen Midianiter zu kämpfen. Die Geschichte der Bibel ist hier im Museum beschrieben: Nachdem Wingate im 2.Weltkrieg gefallen war, wollte seine Frau seine Bibel mit dem Fallschirm uber einem eingeschlossenen Kibbuz in Galiläa abwerfen, um den Belagerten Mut zu machen.
Das Bet Sturman ist geöffnet von Sonntag bis Donnerstag von 8 bis 15 Uhr und am Schabbat von 11 bis 15 Uhr.
Zwei Häuser neben dem Museum und unterhalb von ihm (nach Überquerung der Straße) befindet sich das Hauptquartier der von Wingate gegründeten Anti-Terrortruppe (SNS). Eine Tafel mit der Überschrift "Base Special Night Squads "S.N.S."" beschreibt die Bedeutung des Gebäudes.
Website: Website

In Nacharayim am Einfluß des Jarmuk in den Jordan, einige Kilometer südlich vom See Genezareth, findet man ein Denkmal zur Erinnerung an die Ermordung von 7 zwölfjährigen israelischen Mädchen durch einen jordanischen Grenzsoldaten im März 1997. Für jedes Mädchen ist auf einer großen Fläche der Name mit andersfarbigen Blumen geschrieben. Auf Tafeln findet man auch mehrere Bibelsprüche: "Denn es ist ein heiliges Opfer, es wird ein heiliges Opfer der Israeliten sein ..." (2.Mose 29,28); "und er (der Gerechte) geht zum Frieden ein. Sie ruhen auf ihren Lagern." (Jesaja 57,2). Auf einer Tafel sind die Photos der 7 Mädchen zu sehen mit dem Bibelspruch aus Ps 1,3: "Der ist wie ein Baum gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht."
vorne: Gedenktafel mit den Photos der ermordeten Mädchen und Ps 1,3; hinten: die mit Blumen geschriebenen Namen der Mädchen.
Wenn man auf der Straße 90 (Bet Shean - See Genezareth) fährt, liegt die Abzweigung direkt südlich vom Kibbuz Ashdot Ya'akov Ichud mit dem Wegweiser "Peace Island" (Friedensinsel). Nach einigen hundert Metern kommt man zum dem beschriebenen Denkmal.
Website.

Wenn man durch das südöstliche Tor des Kibbuz Ashdot Ya'akov (Ichud) in Richtung Osten zwischen den Feldern geht, kommt man nach ca 1 km an den Abhang zum Yarmuktal (Staatsgrenze zu Jordanien) und den Friedhof des Kibbuz. Kurz davor sieht man das Ende eines kleinen Bewässerungs-Aquädukts, das einige Jahrzehnte alt ist. An diesem Ende befindet sich eine Erklärungstafel mit Jeremia 17,8: (Wer sich auf Gott verlässt, ...) : "Der ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt. Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün. Auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, unablässig bringt er seine Früchte."

Im Gründermuseum des ersten Kibbuz, Deganya, findet sich ein Photo aus der Gründerzeit mit den Bibelworten aus Hesekiel 36,34: "Das verwüstete Land soll bearbeitet werden."
Ebenfalls in diesem Museum findet sich eine Gedenktafel für die bei der Verteidigung des Kibbuz (der berühmte syrische Panzer im Hintergrund) Gefallenen mit Worten aus 2.Samuel 1,27: "Wie sind die Helden gefallen!"
Das Museum ist geöffnet von Sonntag bis Donnerstag: 9-12 Uhr.
Website .

Auf dem Friedhof des Kibbuz Deganya (wo auch die berühmte Dichterin Rachel begraben ist) direkt neben dem Jordan an der Hauptstraße und an der Zufahrt nach Yardenit findet man an einer Gedenkmauer direkt im Eingangsbereich den Bibelsatz aus Jer 31,20: "Denn sooft ich ihm auch Vorwürfe mache, muss ich doch immer wieder an ihn denken."

Im Kibbuz Sha'ar Hagolan befindet sich am östlichen Ende am historischen Wachturm (Kibbuz-Tourpunkt 12) eine junge Baumpflanzung und daneben findet man ein Schild "Benjamin Generation" mit der Bibelstelle Psalm 68,27-28 ("Versammelt euch und preist unseren Gott, den Herrn in der Gemeinde Israels; voran der kleine Stamm Benjamin, im Zug die Fürsten von Juda, die Fürsten von Sebulon, die Fürsten von Naftali.").

Im Kibbuz Tel Qazir am südöstlichen Ende des Sees Genezareth gibt es ein kleines Museum über die Geschichte des Kibbuz, besonders über die schwierigen Jahre unter regelmäßigem syrischen Beschuß von 1948 bis zur israelischen Eroberung der Golanhöhen 1967. Im Kibbuz gibt es ein nach 1967 aufgenommenes Photo einer syrischen Geschützstellung, vor der Israel mit dem Jordantal und dem See Genezareth wie auf dem Präsentierteller liegt und auf dem ein Satz aus Hes 34,27-28 steht: Gott spricht: "Und sie (die Israeliten) sollen .. auf ihrem Land wohnen; ... sie sollen sicher wohnen und niemand soll sie erschrecken."
Das Museum ist klein, aber hat sehr interessante Anschaungsstücke. Die Kibbuzgeschichte steht stellvertretend für die schwierigen Anfangsjahre Israels insgesamt. Das Museum ist auch für einen Gruppenbesuch geeignet und hat keine bestimmten öffnungszeiten. Man muß sich vorher bei Frau Dvora Ortenberg anmelden (Tel. 06-675 68 09), die auch fließend Englisch spricht.

In Tiberias findet auf dem Platz an der Kreuzung HaYardenstr./HaAtzma'utstr. neben der Hauptpost ein Denkmal mit einer alten Kanone aus dem Unabhängigkeitskrieg. Dort ist Psalm 2,7 aufgeschrieben: "Du wirst sie mit einem eisernen Stab zerschlagen, wie Krüge wirst du sie zerschmeißen."

In Tiberias gibt es eine Multi-Dia-Show über die Geschichte Galiläas von Abraham bis in die Gegenwart. Sie ist sehr biblisch, sehr tief und sehr bewegend. Auch der moderne Zionismus wird von der Bibel her erläutert. Die Show gibt es unter anderem auch in Deutsch.
Diese Multi-Dia-Show kann man im Kino von Galilee Experience sehen. (Galileeexperience) Es befindet sich direkt am See Genezareth im Ortszentrum an der Seepromenade (Tayyelet Yig'al Allon), und zwar in dem Gebäude, das in den See hineingebaut wurde neben dem Marinahafen. Galilee Experience betreibt auch einen Laden mit biblischen und israelischen Artkeln und befindet sich im 1.Stock. Der Eingang liegt an der seeabgewandten Seite.
Öffnungszeiten von Galilee Experience: Montag bis Donnerstag: 9 - 23 Uhr, Freitag: 9 - 15 Uhr.

Ein KKL-Baumpflanzungszentrum, wo jeder für ca. 15 einen Baum im Land Israel gemäß Jes 41,19 und Hes 36,8 pflanzen kann, liegt in der Nähe der Golani Junction (Kreuzung). Im Pflanzungszentrum befindet sich auf einem kleinen Hügel ein Denkmal für die freiwilligen Mitkämpfer in der israelischen Armee, die aus Südafrika stammten und gefallen sind. über den Namen der Gefallenen steht ein Satz aus Hes 16,6: Gott spricht: "Ich sprach zu dir, der du in deinem Blut lagst: Lebe!"
Das Pflanzungszentrum ist ausgeschildert und liegt an der Straße 77 nach Tiberias ungefähr 1 km östlich von der Golani Junction. Normalerweise ist das Pflanzungszentrum tagsüber geöffnet.
Website: http://inisrael.com/kkl/index.html

Im Museum der Golanibrigade an der Golanikreuzung (Kreuzung der Straßen 65 und 77) steht auf dem Hauptdenkmal rechts unten der Satz aus Psalm 18,35: "Er (Gott) lehrt meine Hände zu kämpfen und meinen Arm, den eisernen Bogen zu spannen."
Das Museum ist geöffnet von Sonntag bis Donnerstag, 9 -16 Uhr; Freitag, 9-13 Uhr; Schabbat 9 -17 Uhr.
Website

Im Kibbuz En Gev an der Ostküste des Sees Genezareth gibt es ein Denkmal für die israelischen Verteidigungsstreitkräfte, gerade auch angesichts der Opfer, die der Kibbuz En Gev bis 1967 bringen mußte, weil er eingeklemmt war durch den See Genezareth und die wenige hundert Meter entfernten syrischen Kanonen. Neben dem Denkmal sieht man die Skulptur einer Frau, die ein Kind mit ihren Händen nach oben hebt, und eine Davidka, der früher von Israel selbst gebaute Mörser. An der Wand der Gedenkstätte steht auf hebräisch ein Satz aus Nehemia 4,12: "Und die Bauenden hatten ein jeder sein Schwert um seine Lenden gegürtet und bauten."
Man gelangt zu dieser Gedenkstätte, wenn man vor dem Eingang des berühmten Fischrestaurants am Seeufer steht und dann den Weg links vom Fischrestaurant geradeaus weitergeht, bis man zu einem Kinosaal mit einer runden Wand kommt. Man geht die runde Wand entlang - geradeaus und dann mit einer Rechtskurve. Am Ende dieses Weges sieht man den See Genezareth und ist an der Armee-Gendekstätte.

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1.7. Nördlich vom See Genezareth

Das biblische Bethsaida (z.B. Lk 9,10) ist jetzt ausgegraben, Teil eines Nationalparks und mit Erklärungen für Besucher ausgestattet. Dabei ist diese Stätte gegenüber anderen archäologischen Orten dadurch hervorzuheben, daß für die Erklärungen sehr viele Bibelstellen verwendet wurden.
Die Ausgrabungen von Bethsaida befinden sich im Park HaYarden. Nachdem man von West nach Ost direkt nördlich vom See Genezareth den Jordan überquert hat, biegt man bald nach Nord links in die Straße 888 ab, die parallel zum Jordan verläuft. Nach einigen hundert Metern weist ein Wegweise auf den Park HaYarden hin. Direkt hinter dem Wärterhaus biegt man ganz nach links und ereicht nach ca. 500 m den Ausgrabungshügel von Bethsaida.
Öffnungszeiten: täglich 8-16 Uhr.
Websites: Nature Reserve und http://bibleplaces.com/bethsaida.htm .

Auf dem Denkmal der 7.Brigade auf den Golanhöhen an der Zomet (Abzweigung) Qazrin an der Straße 87, dem Ort des weitesten Vordringens der Syrer im Yom-Kippur-Krieg, steht ein Satz aus Jesaja 66,15: "Er (der Herr) wird kommen mit Feuer und seine Kampfwagen wie ein Sturmwind."

Das Denkmal der 188. ("Barak") Brigade befindet sich auf den Golanhöhen an der Straße 91 in der Nähe des Eingangs zum Nahal Gilbon. Es ist versehen mit einem hebräischen Satz eines israelischen Liedes, das Jeremia 17,8 zitiert: "Ein Mensch ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und Wurzeln sucht."

In Zefat befindet sich an der Fußgängerzone "Yerushalayim", die gleichzeitig Panaoramweg ist, ein Denkmal für die Kämpfe in Zefat im Unabhängigkeitskrieg. Dort ist eine Davidka zu sehen, der einfache, in Israel selbst gebaute Mörser, und daneben steht an der Wand der Satz aus Jeremia 1,18: (Gott spricht:) "Ich mache dich heute zu einer festen Stadt, zu einer eisernen Säule und zu einer ehernen Mauer ."

Die Stadt Rosh Pina, die um 1879 als eine der ersten zionistischen Siedlungen gegründet wurde, heißt auf Deutsch "Eckstein", und dieses Wort ist aus der Bibel entnommen, nämlich dem Satz Psalm 118,22: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden." (Siehe unten Kapitel 2..) Dieser Bibelsatz steht am unteren Rand des Stadtwappens Bild, das man überall in der Stadt sieht.
Direkt gegenüber der historischen Gründungszelle von 1880 ("Moshawa Rishonim" genannt) befindet sich in der Ha'irus-Straße ein wunderschöner Ausblick auf das Huletal mit einem Gedenkstein und der Bibelstelle aus Jeremia 17,8: "Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt."

Im oberen Jordantal nördlich vom See Genezareth gibt es die Dubrovinfarm. Die Dubrovins, eine christliche Familie aus Rußland, wanderten im letzten Jahrhundert ein, um Israel und den Zionismus zu unterstützen. Sie gründeten ihre Farm dort im Hule-Sumpftal, wo viele nicht überlebten. In der Museumsfarm kann man eine Diashow sehen, in der vieles über den biblischen Glauben als Grundlage für den harten Einsatz und die Ausdauer der erstem Siedler zu hören ist und darüber, wie gesegnet die zionistischen Bemühungen um eine Urbarmachung des Hulesumpfes waren.
Die Dubrovinfarm ist geöffnet täglich von 9 bis 16 Uhr.
Man erreicht die Dubrovinfarm über die Hauptstraße 90 zwischen dem See Genezareth und Metulla. Kommt man von Süden, dann fährt man an den Abzweigungen, die rechts nach Yesud HaMa'ala und links nach Sede Eli'ezer führen vorbei weiter nach Norden. An der nächsten Abzweigung ist dann unter anderem die Dubrovinfarm ausgeschildert und man biegt von der Straße 90 nach rechts ab.
Website 1 und Website 2.

Im nördlichen Bereich des Huletales kann man von der Hauptstraße 90 an der Zomet (Abzweigung) Koah nach Obergaliläa hinauffahren. Hat man auf dieser Serpentinenstraße die Höhe erreicht, kann man direkt vor der Abzweigung links nach Zefat nach rechts abbiegen zur alten Polizeifestung "Mezudat Yesha", auch "Mezudat Koah" oder arabisch "Nebi Yusha" genannt. Hier fanden im Unabhängigkeitskrieg schwere Kämpfe statt, und an der Gedenkstätte findet sich an einer Wand auf Hebräisch der Satz aus 2.Samuel 1,19: "(Deine) Pracht, Israel, ist auf deinen Höhen tödlich verletzt. Wie sind die Helden gefallen." Seit wenigen Jahren gibt es hier auch ein sehr bewegendes, neues Museum mit Film, das die örtliche Kämpfe behandelt. An der Gefallenengedenkwand im Museum findet man den Bibelspruch 2.Samuel 1,19 noch einmal.
HaReut Museum (Museum der Kameradschaft): Website
Außerdem hat man von hier einen wunderschönen Blick in das Jordan- und Huletal und kann auf einem Wanderweg ins Tal gehen - auf den Spuren der gefallenen Soldaten.

Über dem Kibbuz Shear Yashuv ereignet sich am 4.2.1997 ein Zusammenstoß von 2 Hubschraubern. Sie fallen auf den Boden, und beide brennen dort lichterloh.
In der Woche des Unglücks war folgender Bibelabschnitt aus dem Propheten Jesaja die schon immer feststehende jüdische Prophetenlesung für diese Woche: Jesaja 7,1-6. Dies ist eine der nur 3 Stellen, wo in der Bibel das Wort "Shear Jashuv" (dort Name eines Sohnes Jesajas) erwähnt wird, nach dem genau der Kibbuz benannt wurde. Dann ist hier von der Feindschaft der Aramäer (=Syrer) die Rede ("dem Zorn Rezins und der Aramäer" Vers 4), so wie die Hubschrauber gegen die von Syrien unterstützte, aggressive Hisbollah flogen. Schließlich ist auch noch von 2 Brandscheiten die Rede, die nur noch rauchen, so wie die beiden Hubschrauber brannten und dann nur noch rauchten. Das kann kein Zufall sein, sondern Bibelsatz und Ereignisse passen so zusammen, daß es zeigt, daß der lebendige Gott auch hier Israel nicht vergessen hat, sondern ihm auch auf seinem schweren Weg voller Leid beisteht und es beschützen wird. So sagt Gott in diesem Bibelabschnitt im Zusammenhang mit den Drohungen der Aramäer (Syrer): "Bewahre die Ruhe, fürchte dich nicht! Dein Herz soll nicht verzagen wegen dieser beiden Brandscheite." (Vers 4)
Zwar kommen alle 73 Soldaten in den Hubschraubern um, aber wie durch eine Wunder stirbt kein Bewohner des Kibbuz und wird auch nicht verletzt. Trotz des schrecklichen Todes der Soldaten zeigten die Bewohner des Kibbuz ihren Glaubens an die gute Führung und den Schutz Gottes, der alles zu einem gute Ende führen wird (wie es in Jes 7 steht), sagten Gott Dank, dass er alle Bewohner des Kibbuz beschützt hat, indem sie an der Absturzstelle eine Glastafel auf einem Stein mit der Bibelstelle anbrachten mit dem Satz aus Psalm 91,11: "Denn er (Gott) wird seinen Engeln über dir befehlen, daß sie dich beschützen auf allen deinen Wegen." Um diese Stelle zu finden, fährt man in den Kibbuz Shear Jashuv hinein, biegt ungefähr 100m hinter dem Tor die erste Straße nach links ab und findet dann nach ca. 50 m auf der linken Seite die Gedenktafel.
Die Absturzstelle des 2.Hubschraubers ist sehr gut mit Wegweisern "Helicopter Memorial" ausgeschildert. Man biegt zwischen den Kibbuzim HaGoshrim und Dafna von der Hauptstraße 99 ab und fährt am Friedhof des Kibbuz Dafna vorbei, um zu einem künstlerisch gestalteten Platz mit einem Wasserbach und Gedenksteinen für die gefallenen Soldaten zu gelangen. Am Haupt-Gedenkstein findet man den Bibelsatz aus Hiob 41,9: "Fest haftet jeder an dem anderen. sie sind verklammert und lösen sich nicht."

Von christlicher Seite findet man an ganz vielen Stellen die wunderbaren Rufertafeln der Marienschwestern aus Darmstadt/Deutschland.

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2. Einige der Orte, die (zumeist) seit 1870 gegründet und nach Bibelstellen benannt wurden oder eine Bibelstelle im Ortswappen führen

Der Name des Ortes findet sich jeweils im erwähnten hebräischen Bibelvers.

Be'er Sheva, besteht seit biblischen Zeiten, z.B. 1.Samuel 3,20 (S.u. Dan.). Im Stadtwappen (Bild) steht der Bibelvers aus 1.Mose/Genesis 21,33: (Abraham) "pflanzte eine Tamariske in Beer Sheva." (Siehe oben Kapitel 1.4..)

Lod (Ben-Gurion-Flughafen), besteht seit biblischen Zeiten, 1.Chronik 8,12; Apostelgeschichte 9,32. Im Stadtwappen (Bild) steht der Bibelvers aus Jeremia 31,17: "Die Kinder werden zu ihrem Land zurückkehren."

Me'a She'arim, gegründet 1874, benannt nach 1.Mose/Genesis 26,12

Rosh Pina (deutsch: "Eckstein"), gegründet 1879, benannt nach Psalm 118,22 (Siehe oben Kapitel 1.7..)

Petah Tiqwa, gegründet 1879, benannt nach Hosea 2,17. Im Stadtwappen (Bild) steht der Bibelvers aus Sprüche 12,11: "Wer sein Feld bestellt, wird satt von Brot." (Siehe oben Kapitel 1.1..)

Rishon le Zion, gegründet 1882, benannt nach Jesaja 41,27. Im Stadtwappen (Bild) steht zusätzlich noch der Bibelvers aus 1.Mose 26,32: "Wir haben Wasser gefunden."

Gedera, gegründet 1884, benannt nach einem Ort, erwähnt in Josua 15,36 (Siehe oben Kapitel 1.4..)

Newe Zedeq (Tel Aviv), gegründet 1887, benannt nach Jeremia 50,7

Rechovot, gegründet 1890, benannt nach 1.Mose/Genesis 26,22, wird auch im Stadtwappen (Bild) zitiert: "Und er nannte den Ort 'Rechovot', 'Denn Gott hat weiten Raum geschaffen.'".

Newe Shalom (Tel Aviv), gegründet 1890, benannt nach Jesaja 32,18

Chadera, gegründet 1891, Psalm 126,5 im Stadtwappen ((Bild)): "Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten."

Tel Aviv, gegründet 1909, benannt nach Hesekiel/Ezechiel 3,15

Merchavia (deutsch: führte in die "Weite Gott"), gegründet 1911, benannt nach Psalm 118,5 (Siehe auch oben Kapitel 1.6..)

Nahalal, gegründet 1921, benannt nach einem Ort, erwähnt in Josua 19,15

Talpiyot (Jerusalem), gegründet 1922, benannt nach Hohelied 4,4

Cholon, gegründet 1933, benannt nach einem Ort, erwähnt in Josua 15,51

Dan, gegründet 1939, benannt nach einer biblischen Stadt am Ausgrabungshügel dieses Ortes, z.B. 1.Samuel 3,20 (S.o. Be'er Sheva.).

Revivim, gegründet 1943, benannt nach Micha 5,6 (Siehe oben Kapitel 1.4..)

Cherev Le-Et (deutsch "Schwert zu Pflugschar"), gegründet 1947, benannt nach Jesaja 2,4

Megiddo, gegründet 1949, benannt nach einem Ort, erwähnt in 1.Chronik 7,29

Tifrach (deutsch: Die Wüste "wird blühen".), gegründet 1949, benannt nach Jesaja 35,2

Rosh HaAyin, gegründet 1949. Im Stadtwappen (Bild) steht der Bibelvers aus Exodus 19,4: "Ich (Gott) habe euch auf Adlerflügeln getragen."

Bet Shemesh, gegründet 1950, benannt nach einem Ort, erwähnt in Josua 15,10

Ashqelon, gegründet 1951, benannt nach einem Ort, erwähnt in Zephanja 2,7

Eilat, gegründet 1951, benannt nach einem Ort, erwähnt in 2.Könige 14,22

Or Aquiva, gegründet 1951. Im Stadtwappen (Bild) steht der Bibelvers aus Hiob 8,7: "War dein Anfang auch gering, dein Ende wird gewaltig groß."

En Gedi, gegründet 1953, benannt nach einem Ort, erwähnt in 1.Samuel 24,1

Alona, gegründet als Regionalbezirk 1953. Im Stadtwappen (Bild) stehen Worte aus Psalm 126,5: "Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten."

Dimona, gegründet 1955, benannt nach einem Ort, erwähnt in Josua 15,22

Ashdod, gegründet 1957, benannt nach einem Ort, erwähnt in 1.Samuel 5,1

Arad, gegründet 1961, benannt nach einem Ort, erwähnt in Richter 1,16

Nes Ammim, gegründet 1963, benannt nach Jesaja 11,10 (Siehe auch oben Kapitel 1.5..)

Ma'ale Adummim, gegründet 1975, benannt nach einem Ort, erwähnt in Josua 18,17

Bet El, gegründet 1977, benannt nach einem Ort, erwähnt in 1.Mose 28,19

Ari'el, gegründet 1978, benannt nach Jesaja 29,1

Shilo, gegründet 1979, benannt nach einem Ort, erwähnt in 1.Samuel 4,3

Schomron, gegründet als Regionalbezirk 1979. Im Stadtwappen (Bild 1 und Bild 2) stehen Worte aus Jeremia 31,5: "Du sollst wieder Weinberge pflanzen auf den Bergen Samarias."

Immanu'el, gegründet 1983, benannt nach Jesaja 7,14

Efrata, gegründet 1983, benannt nach Micha 5,1

Kfar Eldad, gegründet 1999, benannt nach 4.Mose 11,26

Yehud-Monosson, als Städtevereinigung 2003 gegründet (Yehud und Newe Monosson selber wurden 1953 gegründet). Im Stadtwappen (Bild) stehen Worte aus Genesis 49,8: "Judah, dir jubeln deine Brüder zu; deine Hand hast du am Genick deiner Feinde."

Be'er Milka, gegründet 2006, benannt nach 1.Mose/Genesis 24,47

Leshem (West Alei Zahav), gegründet 2013, benannt nach einem Edelstein an der Brusttasche des Priesters (2.Mose/Exodus 28,19)

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3. Biblische Briefmarken und Ersttagsbriefe aus Israel mit Versen aus der Bibel

Es gibt mehrere hundert Briefmarken aus den 70 Jahren des Staates Israels, auf die Bibelsprüche geschrieben sind, entweder auf die Briefmarke selbst, sehr oft auf einen kleinen Anhang oder auf den entsprechenen Ersttagsbrief dieser Briefmarke.

Die Liste wird in den nächsten Monaten vervollständigt und beginnt mit den ersten und letzten Jahren (1949, 1950, 1951, ..., 2016, 2017 und 2018). Wenn Sie jetzt schon die vollständige Liste der biblischen Briefmarken Israels - in allerdings provisorischer Form - zugesandt haben möchten, schreiben Sie an meine Adresse unten eine Mail.

FDC: Ersttagsbrief (First Day Cover), Bibelspruch also auf dem FDC-Briefumschlag

1949

16.2., 250 Pruta (Pr): "Konstitution des Parlaments in Jerusalem" (Nr. 15): (hebr) Jesaja 52,9: "Der Erlöser Jerusalems",
Anhang: (hebr) Jesaja 49,11: "Ich will alle Berge zu ebenen Wegen machen.",
FDC: (hebr) Psalm 122,3: "Jerusalem ist als eine Stadt gebaut, in der man zusammenkommen soll."

1950

23.4., 20 Pr, "2 Jahre Unabhängigkeit des Staates Israel" (Nr.30),
Anhang: (hebr) 5.Mose 26,8: "(Und Gott führte uns) mit starker Hand, mit hoch erhobenem Arm, mit großem Schrecken."

9.5., 100 Pr, "25 Jahre Hebräische Universität Jerusalem" (Nr.32),
Anhang: (hebr) Spr 23,23: "Erwirb die Wahrheit."

31.8., 5 + 15 Pr, "Neujahrsfest 1950" (Nr.39-40),
Anhang: (hebr) Nahum 2,1: "Feiere deine Feste, Juda."

26.12.., 500 Pr, "Eröffnung des Postamtes in Eilat" (Nr.54), (hebr) Jes 43,20: "Denn ich lasse in der Wüste Wasser fließen."

1951

24.6., 80 Pr, "50 Jahre Jüdischer Nationalfonds" (Nr.61),
Anhang: (hebr) 3.Mose 25,23: "Das Land darf nicht endgültig verkauft werden."

1952

27.2., 1000 Pr, "Menora des Staatswappens" (Nr.66),
Anhang: (hebr) 4.Mose 1,52: "Die Kinder Israels sollen sich lagern, jeder bei seinem Zelt und jeder bei seiner Standarte."

3.9., Jüdisches Neujahrsfest, Anhang
15 Pr, Feige, Hohelied 2,13: "Am Feigenbaum reifen die ersten Früchte." (Nr. 73),
40 Pr, Lilie, Hohelied 2,1: "Eine Lilie im Tal" (Nr, 74),
110 Pr, Taube Hohelied 2,14: "Meine Taube im Felsennest" (Nr, 75),
220 Pr, Hohelied 6,11: "Ich bin in den Nußgarten hinabgegangen." (Nr. 76).

31.12., 110 Pr, "70 Jahre zionistische Bilu-Bewegung" (Nr.79),
Anhang: (hebr) (hebräische Anfangsbuchstaben: B-I-L-U: Nezach Israel lo ishaker.") Jesaja 2,5: "Haus Jakob, geht und lasst uns gehen."

1953

11.8., Jüdisches Neujahrsfest, FDC und Anhang: (hebr) Sacharja 8,19: "Jubel und Freude und fröhliche Feste",
Thorah-Schrein aus ....
20 Pr, Jerusalem (Nr. 89),
45 Pr, Petach Tiqwa (Nr. 90),
220 Pr, Zefat (Nr. 91).

1954

8.9., 25 Pr, Jüdisches Neujahrsfest (Nr.101),
Anhang: (hebr) 4.Mose 14,8: "Ein Land, darin Milch und Honig fließen.", FDC: (hebr) 5.Mose 16,14: "Du sollst fröhlich sein an deinem Fest."

1955

25.8.., Jüdisches Neujahrsfest (Biblische Musikinstrumente) (Nr.114-117), Anhang (hebr):
25 Pr, Psalm 150,4-5: "Lobt Gott mit dem Tamburin und mit Reigentanz, ... mit Klingenden Zimbeln." (Nr. 114),
60 Pr, Psalm 81,3: "Stoßt in die Posaune am Neumond und zum vollond, am Tag unseres Festes." (Nr, 115),
120 Pr, 4.Mose 10,10: "Auch an euren Freudentagen, an den Festen und Monatsanafängen sollt ihr die Trompeten blasen." (Nr. 116),
250 Pr, Psalm 150,3: "Lobt ihn mit der Harfe!" (Nr. 117),
FDC (hebr): Nahum 2,1: "Feiere Deine Feste, Juda."

Embleme der 12 Stämme aus Israel, Dauerserie, Anhang (hebr):,
10 Pr, 5.Mose 33,6: "Ruben wird leben." (Nr. 119),
20 Pr, (Simeon), 5.Mose 33,5: "Es versammelten sich die Stämme Israels." (Nr. 120),
30 Pr, (Levi), 5.Mose 33,10: "Sie lehren Jakob deine Rechte und Israel dein Gesetz." (Nr.121),
40 Pr, 1.Mose 49,9: "Juda ist ein junger Löwe." (Nr. 122),
50 Pr, 1.Mose 49,16: "Dan ist Richter in seinem Volk." (Nr. 123),
60 Pr, 1.Mose 49,21: "Naphtali ist eine schnelle Hirschkuh." (Nr. 124),
80 Pr, 1.Mose 49,19: "Gad wird von Banden angegriffen." (Nr. 125),
100 pr, 1.Mose 49,20: "Ascher, fett ist sein Brot." (Nr. 126)
120 pr, 1.Chronik 12,32: "Vom Stamm Issachar die, die Einsicht in die Zeiten der Zeit hatten." (Nr. 127),
180 Pr, 1.Mose 49,13: "Sebulon wohnt am Strand mit den Schiffen." (Nr. 128),
200 Pr, (Joseph), 5.Mose 33,13: "Sein Land ist von Gott gesegnet." (Nr. 129),
250 Pr, (Benjamin), 1.Mose 49,27: "Am Morgen isst er seine Beute." (Nr. 130).

1956

14.8.., Jüdisches Neujahrsfest (Biblische Musikinstrumente), Anhang (hebr):,
30 Pr, Psalm 150,3: "Lobt ihn mit Harfe und Zither." (Nr. 135),
50 Pr, 2.Samuel 6,5: "David und das ganze Haus Israel tanzten mit ... Schellen und Zimbeln." (Nr. 136),
150 Pr, Jesaja 30,29: "Die Herzen sollen sich freuen, wie wenn man zum Flötenspiel geht." (Nr. 137).
FDC (hebr): Nahum 2,1: "Feiere Deine Feste, Juda."

1958

27.1., Israelische Handelsmarine, Anhang (hebr, engl.):
10 Pr, 1.Könige 9,26: (Salomo) "Er baute eine Flotte." (Nr, 160),
20 Pr, Sprüche 30,19: "der Weg eines Schiffes auf hoher See" (Nr. 161),
30 Pr, Sprüche 31:14: "wie die Schiffe eines Händlers" (Nr. 162),
1000 Pr, Jesaja 51,10: "der einen Weg in Tiefen des Meeres gebahnt hat, um die Erlösten hinüberzubringen." (Nr. 163).

2.7., 400 Pr, "Ausstellung "10 Jahre Israel" (Nr.165),
Anhang, (hebr): Amos 9,15: "Ich will sie (wieder) in ihr Land einpflanzen, und sie werden aus ihrem Land nicht mehr ausgerissen werden, das ich ihnen gegeben habe."

14.8., Jüdisches Neujahrsfest (4 der 7 Hauptfrüchte des Landes Israel aus 5.Mose 8,8: "Ein Land mit Weizen, Gerste, Weinstock, Feigen, Granatapfel, Oliven-(Öl) und Honig." (auf jedem Anhang, (hebr)) (Die restlichen 3 Früchte findet man auf Briefmarken vom 9.9.1959.) ,
50 Pr, Weizen (Nr, 167),
60 Pr, Gerste (Nr, 168),
160 Pr, Wein (Nr, 169)
300 Pr, Feigen Nr, 170).

10.12., 750 Pr, "Tag der Menschenrechte", (hebr) 3.Mose 19,18: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." (Nr.171),
Anhang, (verschiedene weitere Sprachen)

1959

9.9., Jüdisches Neujahrsfest (3 der 7 Hauptfrüchte des Landes Israel aus 5.Mose 8,8: "Ein Land mit Weizen, Gerste, Weinstock, Feigen, Granatapfel, Oliven-(Öl) und (Dattel-)Honig." (auf jedem Anhang, (hebr)) (Die restlichen 4 Früchte findet man auf Briefmarken vom 14.8.1958.) ,
60 Pr, Granatäpfel (Nr.184),
200 Pr, Oliven (Nr. 185),
350 Pr, (Dattel-)Honig (Nr. 186).

1960

7.4., "Weltflüchtlingsjahr", Anhang, (hebr, franz),
25 A (Agorot), 2.Mose 19,4: "Ich habe euch auf Adlerflügeln getragen." (Nr.212),
50 A (Agorot), Micha 4,4: "Jeder wird unter seinem Weinstock sitzen und unter seinem Feigenbaum und niemand wird sie erschrecken." (Nr.213)

6.7., 50 A, "Bau des 1. israelischen Atomreaktors" (Nr.216),
FDC: (hebr, franz) Hiob 28,11: "Er bringt Verborgenes ans Licht."

31.8., Jüdisches Neujahrsfest, die ersten Könige Israels,(1., 2. Samuel, 1.Knige)
7 A, Saul (Nr.217),
25 A, David (Nr.218),
40 A, Salomo (Nr.219).

1961

21.8., Jüdisches Neujahrsfest,
7 A, Simson (Richter 13 -16) (Nr.242),
25 A, Judas Makkabäus (1., 2. Makkabäerbuch) (Nr.243).

1962

30.4., Helden- und Märtyrertag, Anhang (hebr, eng),
12 A, 5. Mose 6,4: "Höre, o Israel" (Nr 256),
55 A, Psalm 42,5: "An dies alles will ich denken." (Nr 257).

5.9., Jüdisches Neujahrsfest, Tierfriede, Anhang (hebr, eng),
8 A, Jesaja 11,6: "Der Wolf wird neben dem Lamm wohnen." (Nr 259),
28 A, Jesaja 11,6: "Der Leopard wird mit der Ziege zusammenliegen." (Nr 260)
43 A, Jesaja 11,8: "Der Säugling wird neben dem Loch der Giftschlange spielen." (Nr 261).

26.12., 20 A, "25 Jahre Einwanderungs-Hilfsorgaisation 'United Jewish Appeal'" (Nr.265),
FDC, (hebr, eng): Jesaja 43,6: "Bringe meine Söhne heim aus der Ferne, meine Töchter von den Enden der Erde."

1963

21.3., 55 A, "Kampf gegen den Hunger", (Nr.282),
Anhang (hebr, franz) Hesekiel 36,29: "Ich werde keine Hungersnot mehr über euch kommen lassen."

21.8., Jüdisches Neujahrsfest, Jona, Anhang (hebr, franz),
8 A, Jona 4,8: "Die Sonne stach Jona auf den Kopf." (Nr 287),
30 A, Jona 1,4: "Es erhob sich ein großer Seesturm." (Nr 288)
55 A, Jona 2,1: "Jona war im Bauch des Fisches." (Nr 289).

1964

2.11., 25 A, "Geheime Einwanderung 1934-1948", (Nr.315),
Anhang (hebr, eng): 4. Mose 14,44: "Sie hatten den Mut, hinaufzuziehen."

1965

7.9., Jüdisches Neujahrsfest, 6 Tage der Schöpfung,
6 A, 1.Mose 1,3: 1. Tag, Licht (Nr 346),
8 A, 1.Mose 1,6: 2. Tag, Himmel (Nr 347),
12 A, 1.Mose 1,9 : 3. Tag, Trockenwerdung (Nr 348),
25 A, 1.Mose 1,14: 4. Tag, Himmelslichter (Nr 349),
35 A, 1.Mose 1,20: 5. Tag, Vögel und Wassertiere (Nr 350),
70 A, 1.Mose 1,26: 6. Tag, Mensch (Nr 351).

1967

16.8., Israelische Armee, Anhang (hebr, engl),
15 A, 5.Mose 31,7: "Sei stark und mutig." (Nr. 390),
40 A, Straße von Tiran, Jesaja 43,2: "Wenn du durchs Wasser gehst, werde ich bei dir sein." (Nr. 391)
80 A, Klagemauer, 1.Könige 9,3: "Meine Augen und mein Herz werden dort immer sein." (Nr. 392).

13.9., Jüdisches Neujahrsfest, Thora-Rollen, Anhang (hebr),
12 A, 5.Mose 4,44: "Dies ist das Gesetz, das Gott den Israeliten vorlegte." (Nr. 393),
15 A, Sprüche 3,18: "Wer sie ergreift, dem ist sie ein Lebensbaum, und wer sie festhält, ist glücklich." (Nr. 394)
35 A, Sprüche 3,17: "Ihre Wege sind angenehme Wege und alle ihre Pfade sind Frieden." (Nr. 395).
40 A, Sprüche 3,16: "Langes Leben hat sie in ihrer Rechten, in ihrer Linken Reichtum und Ehre.", auf der Briefmarke selbst: 2.Mose 3,8 "ein Land, in dem Milch und Honig fließen." (Nr. 396)
80 A, Jesaja 42,21: "Gott hatte um seiner Gerechtigkeit willen Freude daran, das Gresetz groß zu machen." (Nr. 397).

2.11., 50 Jahre Balfour-Deklaration, Anhang (hebr, engl): Jeremia 31,17: "Deine Kinder werden in ihr Land zurückkehren."
15 A, (Nr. 401),
40 A, (Nr. 402)

1968

24.4., 60 A, 25.Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Getto, (Nr.417),
Anhang (hebr, eng): Psalm 42,5: "An dies alles will ich denken."

5.6., 80 A, Für die gefallenen Freiheitskämpfer, (Nr. 423),
Anhang (hebr, eng): Psalm 44,23: "Denn um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag."

21.8., Jüdisches Neujahrsfest, Jerusalem , Anhang (hebr, eng),
12 A, Psalm 122,3: "Jerusalem ist gebaut als eine Stadt, die fest miteinander verbunden ist." (Nr. 425),
15 A, Psalm 122,6: "Betet für den Frieden Jerusalems." (Nr. 426)
35 A, Jesaja 62,6: "Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter gestellt." (Nr. 427).
40 A, Jesaja 66,10: "Freut euch mit Jerusalem; seid fröhlich mit ihr."(Nr. 428)
60 A, Jesaja 51,17: "Erhebe dich, erhebe dich, steh auf, Jerusalem!" (Nr. 429).

1969

13.8., Jüdisches Neujahrsfest, Sintflut, Anhang (hebr, eng),
12 A, 1.Mose 6,14: "Baue eine Arche aus Nadelholz." (Nr. 449),
15 A, 1.Mose 7,15: "Sie gingen mit Noah in die Arche, jeweils zu zweit." (Nr. 450)
35 A, 1.Mose 7,18: "Die Arche trieb auf dem Wasser." (Nr. 451).
40 A, 1.Mose 8,8: "Dann ließ er eine Taube fliegen."(Nr. 452)
60 A, 1.Mose 9,14: "Und man konnte den Regenbogen in den wolken sehen." (Nr. 453).

24.9., 300 A (3 Pfund), König David (Chagall-Gemälde) (Nr. 454),
Anhang (hebr, eng): 2.Sam 8,15: "Und David sorgte sich um das Gesetz und die Wohlfahrt in seinem ganzen Volk."

1970

21.1., 30 A, 20. Jahrestag der Operation "Fliegender Teppich" - Einwanderung der Juden aus dem Yemen, (Nr. 461),
Anhang (hebr, eng): 2.Mose 19,4: "Ich habe euch auf Adlersflügeln getragen und euch zu mir gebracht."

7.9., 80 A, Einwanderung der Juden aus dem Irak, (Nr. 485),
Anhang (hebr): Nehemia 12,43: "Die Freude Jerusalems war weithin zu hören."

1971

16.2., Tiere der Bibel, Anhang (hebr),
2 A, Dammhirsch ("Jachmur"), 5.Mose 14,5: "Reh, Gazelle, Dammhirsch, Steinbock, Antilope, Wildochse, Wildschaf." (Nr. 498),
3 A, Wildesel ("Pärä"), Hiob 39,5: "Wer hat dem Wildesel die Freiheit gegeben, wer schloss die Fesseln des Wildesels auf?" (Nr. 499)
5 A, Oryx-Antilope ("Re'em"), Psalm 92,11: "Du hasst mich erhöht wie (das lange) Horn der Oryx-Antilope, du hast mich mit frischem Öl übergossen." (Nr. 500).

24.8., Jüdisches Neujahrsfest, Judaica,
15 A (Nr. 518),
18 A (Nr. 519),
20 A (Nr. 520),
40 A (Nr. 521),
65 A (Nr. 522).
FDC, (hebr, eng): 2.Mose 23,14: "Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern."

1972

4.1., Schulwesen in Israel, Anhang (hebr, engl),
15 A, Grundschule, Sprüche 4,7: "Der Anfang der Weisheit ist: Erwirb Weisheit!." (Nr. 538),
18 A, Höhere Schule, Sprüche 22,6: "Erziehe ein Kind für seinen Lebensweg." (Nr. 539)
40 A, Universität, Josua 1,8: "Du sollst darüber Tag und Nacht nachdenken." (Nr. 541).

7.3., Pessach, Anhang (hebr, engl),
18 A, 2.Mose 34,18: "Denn im Monat Aviv bist du aus Ägpten gezogen." (Nr. 547),
45 A, 2.Mose 12,15: "7 Tage sollst du ungesäuertes Brot essen." (Nr. 548)
95 A, 4.Mose 9,12: "Genauso, wie es das Pessachgesetz vorschreibt, sollen sie handeln." (Nr. 549).

7.3., 55 A, Einwanderung nach Israel (Nr.550), (hebr) 2.Mose 5,1:"Lass mein Volk ziehen.",
FDC (hebr, engl) Jesaja 43,5: "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit Dir. Vom Osten bringe ich deine Kinder herbei, vom Westen her sammle ich euch."

6.6., 100 A (1 isr Pfund), Erröffnung der Satellitenstation im Elatal, (Nr. 563),
Anhang (hebr, eng): Psalm 19,5: "Ihr Schall geht in die ganze Welt hinaus, ihr Reden bis an das Ende der Welt."

7.11., Landschaften in Israel, Serie,
3 A, Judäische Wüste (Nr. 534),
5 A, Gan HaShlosha (Nr. 535),
30 A, En Avdat (Nr. 529),
300 A (3 isr Pfund), Haifa (Nr. 537).
FDC, (hebr, eng): Jeremia 3,19: "Ich will dir ein liebliches Land geben."

1973

16.1., Landschaften in Israel, Serie,
45 A, Berg Hermon (Nr. 530),
95 A, Hamifratz Hane'elam (Nr. 535),
200 A (2 isr Pfund), Coral Island (Nr. 536).
FDC, (hebr, eng): Jeremia 3,19: "Ich will dir ein liebliches Land geben."

16.1., 100 A (1 isr Pfund), Einwanderung der Juden aus Nordafrika, (Nr. 572),
Anhang (hebr, eng): Jeremia 31,10: "Der, der Israel zerstreut hat, wird es auch wieder sammeln."

21.8., Jüdisches Neujahrsfest, Die 3 großen Propheten der Bibel,
18 A, Jesaja (Nr. 593),
65 A, Jeremia (Nr. 594)
110 A, Hesekiel (Nr. 595).

23.10., Landschaften in Israel, Serie,
20 A, Tel Dan (Nr. 598),
65 A, Zevulun-Ebene (Nr. 599).
FDC, (hebr, eng): Jeremia 3,19: "Ich will dir ein liebliches Land geben."

20.12., Landschaften in Israel, Serie,
35 A, Brechat Ram (Nr. 600),
110 A, Aquädukt bei Akko (Nr. 601).
FDC, (hebr, eng): Jeremia 3,19: "Ich will dir ein liebliches Land geben."

1974

5.11., Landschaften in Israel, Serie,
25 A, Arava (Nr. 623),
80 A, Strand von Eilat (Nr. 624),
130 A, Zefat (Nr. 625).
FDC, (hebr, eng): Jeremia 3,19: "Ich will dir ein liebliches Land geben."

1975

14.1., Tag des Baumes (Tu BeShvat), Anhang (hebr, engl),
1 A, Hohelied 2,11: "Der Winter ist vergangen, der Regen ist vorbei und dahin." (Nr. 629),
35 A, Hohelied 2,12: "Die Blumen erscheinen auf der Erde, die Zeit des Singens ist gekommen." (Nr. 630)
200 A (2 isr Pfund), Hohelied 7,12: "Komm, mein Geliebter, wandern wir auf das Land, verbringen wir die Nacht in den Dörfern." (Nr. 631).

4.3., 500 A (5 isr Pfund), Prsident Truman, (Nr. 636),
Anhang (hebr, eng): Psalm 33,1: "Es gebührt sich für die Aufrechten der Lobpreis."

5.8., Jüdisches Neujahrsfest, Richter Israels (in der Bibel),
35 A, Gideon (Richter 6-8) (Nr. 649),
100 A, Deborah (Richter 4-5) (Nr. 650)
140 A, Jephtah (Richter 11-12) (Nr. 651).

1976

4.3., 150 A (1,50 isr Pfund), Grenzsiedlungen, (Nr. 661),
Anhang (hebr, eng): Psalm 104,9: "Du hast eine Grenze gesetzt, die sie nicht überschreiten dürfen."
FDC, (hebr, eng): Psalm 147,14: "Er hat deinen Grenzen Frieden gegeben."

17.2., Purim, Anhang (hebr, engl),
40 A, Esther 1,1: "Und es geschah in den Tagen von Ahasveros." (Nr. 662),
80 A, Esther 2,17: "Und er setzte die königliche Krone auf ihren Kopf." (Nr. 663)
160 A, Esther 6,11: "Das soll für den Mensch getan werden, den der König ehren möchte." (Nr. 664).

14.12., Pioniere, Anhang (hebr, engl),
5 A, Jesaja 62,4: "Und dein Land soll nicht mehr 'Ödland' genannt werden." (Nr. 687),
10 A, Jesaja 57,14: "Bahnt, bahnt, räumt den Weg frei." (Nr. 688),
60 A, Jesaja 62,10: "Bahnt, bahnt eine Straße; reinigt sie von den Steinen." (Nr. 689),
140 A, Hesekiel 11,17: "Ich werde euch das Land Israel geben." (Nr. 690),
180 A, 2.Chronik 6,25: "Und du mögest sie auf den Erdboden zurückbringen, den du ihnen und ihren Vorfahren gegeben hast." (Nr. 691).

1977

15.2., Gemälde von E.M.Lilien, Anhang (hebr, engl),
170 A, Psalm 137,1: "An den Flüssen von Babylon saßen wir und weinten, als wir an Zion dachten." (Nr. 696),
180 A, 'Abraham', 1.Mose 22,17: "Ich will deine Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel." (Nr. 697).

19.4., 300 A (3 isr Pfund), Shabbat-Ehrung, (Nr. 699),
Anhang (hebr, eng): 2.Mose 31,16: "Das Volk Israel soll den Sabbat halten durch alle Generationen."

23.6., 150 A (1,5 isr Pfund), 100 Jahre Petach Tiqwa, (Nr. 707),
Anhang (hebr, eng): Hosea 2,17: "Und ich will ihr dort ihre Weinberge wiedergeben und das Achor-Tal zum Tor der Hoffnung machen."

16.8., Sicherheitskräfte, Anhang (hebr, engl), Psalm 121,4: "Siehe, der, der Israel behütet, ruht nicht und schläft nicht.",
FDC,5.Mose 16,18: "Richter und Aufseher sollst du dir in allen Toren einsetzen.",
100 A (1 isr Pfund), Polizei (Nr. 710),
100 A (1 isr Pfund), Zivilschutz (Nr. 711),
100 A (1 isr Pfund), Grenzpolizei (Nr. 712).

16.8., Jüdisches Neujahrsfest, Erzmütter der Bibel,
70 A, Sarah (Nr. 713),
150 A (1,5 isr Pfund), Rebekah (Nr. 714),
200 A (2 isr Pfund), Rachel (Nr. 715),
300 A (3 isr Pfund), Leah (Nr. 716).

18.10., Pionier-Jugend ,
350 A (3,5 isr Pfund), Zevulun-Ebene (Nr. 717).
FDC, (hebr, eng): Nehemiah 4,11: "Mit der einen Hand taten sie ihre Arbeit, in der anderen hielten sie den Wurfspieß."

18.10., Landschaften in Israel, Serie,
10 A, Caesarea (Nr. 719),
100 A (1 isr Pfund), Arava - Timna (Nr.720),
FDC, (hebr, eng): Richter 18,9: "Denn wir haben das Land gesehen, und siehe, es ist sehr schön ist."

1978

4.7., Landschaften in Israel, Serie,
20 isr Pfund, Rosh Pina (Nr.765).
FDC, (hebr, eng): Richter 18,9: "Denn wir haben das Land gesehen, und siehe, es ist sehr schön ist."

22.8., Jüdisches Neujahrsfest, Erzväter der Bibel,
110 A (1,1 isr Pfund), Abraham (Nr. 768),
520 A (5,2 isr Pfund), Isaak (Nr. 769),
660 A (6,6 isr Pfund), Jakob (Nr. 770).

22.8., 510 A (5,1 isr Pfund), Soziale Fürsorge, (Nr. 771),
Anhang (hebr, eng): Micha 4,4: "Jeder wird unter seinem Weinstock sitzen und unter seinem Feigenbaum und niemand wird sie erschrecken."

1979

13.2., 510 A (5,1 isr Pfund), Jüdische Freiwillig in der Britischen Armee im 2.Weltkrieg, (Nr. 789),
Anhang (hebr, eng): Jesaja 6,8: "Hier bin ich; sende mich."

26.3., 10 isr Pfund), Friedensvertrag zwischen Israel und Ägpten, (Nr. 791),
Anhang (hebr, eng): Jesaja 52,7: Gott, "der Frieden ankündigt, der eine gute Nachricht bringt."

1980

15.1., 50 isr Pfund, Soreq Höhle, (Nr.813),
FDC, (hebr, eng): Richter 18,9: "Denn wir haben das Land gesehen, und siehe, es ist sehr schön ist."

1981


Abkürzung: Sh: Israelischer Shekel

25.8., Jüdisches Neujahrsfest, 2.Mose, Anhang (hebr, eng),
0,70 Sh, 2.Mose 3,2: "Der Dornbusch brannte mit Feuer, aber verbrannte nicht." (Nr. 857),
1 Sh, 2.Mose 5,1: "Lass mein Volk ziehen." (Nr. 858),
3 Sh, 2.Mose 14,29: "Die Israeliten zogen auf trockenem Boden mitten durch das Meer." (Nr. 859),
4 Sh, 2.Mose 34,29: "Die beiden Tafeln der Bundesurkunde in den Händen von Mose." (Nr. 860).

1982

22.6., 1,40 Sh, Landwirtschaftsprodukte, (Nr. 885),
Anhang (hebr, eng): Sprüche 3,10: "Dann werden deine Scheunen voll werden und von Wein überlaufen."

17.8., Jüdisches Neujahrsfest, Josua, Anhang (hebr, eng),
1,50 Sh, Josua 1,6: "Sei mutig und stark. Denn du sollst diesem Volk das Land zum Besitz geben, von dem ich ihren Vorfahren geschworen haben, es ihnen zu geben." (Nr. 886),
5,50 Sh, Josua 4,22: "Israel ging auf trockenem Boden durch den Jordan." (Nr. 887),
7,50 Sh, Josua 6,20: "Das Volk erhob ein Kriegsgeschrei; da fiel die Mauer um." (Nr. 888),
9,50 Sh, Josua 10,12: "Sonne, steh still zu Gibeon, und Mond im Tal Ajalon." (Nr. 889).

1983

15.2., 30 Sh, Bienenzucht, (Nr. 920),
Anhang (hebr, eng): 2.Mose 3,8: "ein Land, in dem Milch und Honig fließen."

15.2., Neue Siedlungen,
8 Sh, Golan (Nr. 922),
15 Sh, Galiläa (Nr. 923),
20 Sh, Judäa und Samaria (Nr.924),
FDC, (hebr, eng): Hesekiel 36,28: "Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gab."

7.6., 14 Sh, Raoul Wallenberg, (Nr. 933),
Anhang (hebr, eng): Sprüche 4,18: "Der Pfad des Gerechten ist wie ein scheinendes Licht."

1984

15.3., Siedlungsbau,
12 Sh, Häuser (Nr. 955),
17 Sh, Bagger (Nr. 956),
40 Sh, Kanalrohre (Nr. 957).
FDC, (hebr, eng): Hesekiel 36,28: "Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gab."

4.9., Jüdisches Neujahrsfest, Frauen der Bibel, Anhang (hebr, eng),
15 Sh, Hannah, 1.Samuel 1,27: "Um dieses Baby habe ich gebetet." (Nr. 972),
70 Sh, Ruth, Ruth 2,11: "Und sie kam zu einem Volk, das sie vorher nicht kannte." (Nr. 973),
100 Sh, Huldah, 2.Kön 22,14: "Sie wohnte in Jerusalem." (Nr. 974).

1985

5.2., Greifvögel der Bibel, Anhang (hebr),
100 Sh, Bartgeier ("Osnija") des Negev, 3.Mose 11,13 (Nr. 982),
200 Sh, Falkenadler ("Ajit nezi"), Hiob 28,7: "Den Weg kennt kein Adler." (Nr. 983),
300 Sh, Schwarzer Falke ("Bas schachor"), 4.Mose 24,21: "Fest ist deine Wohnung, und du hast dein Nest in Felsen gebaut." (Nr. 984),
500 Sh, Geier ("Nescher"), Hesekiel 17,3 "ein großer Geier mit großen Flügeln." (Nr. 985).
Block der 4 Briefmarken mit dem Titel "Biblical Birds" (Nr.986-989)

2.4., 400 Sh, Krankenschwestern, (Nr. 995),
Anhang (hebr, eng): Jeremia 30,17: "Ich will dir Heilung bringen."

16.7., Jüdisches Neujahrsfest, Geräte der Stiftshütte , Anhang (hebr, eng),
100 Sh, Bundeslade, 2.Mose 25,10: "Und sie sollen eine Lade aus Akazienholz herstellen." (Nr. 972),
150 Sh, Tisch, 2.Mose 25,23: "Mach dir einen Tisch aus Akazienholz." (Nr. 973),
200 Sh, Menorah, 2.Mose 25,31: "Du sollst dir eine Menorah aus reinem Gold herstellen." (Nr. 973),
300 Sh, Altar, 2.Mose 30,1: "Du sollst dir einen Altar herstellen, um Räucherwerk zu verbrennen." (Nr. 974).


Abkürzung: NIS (Neuer Israelischer Shekel); 1 NIS = 100 Agorot (A)

1986

4.3., 0,70 NIS, 50 Jahre Rundfunk aus Jerusalem, (Nr. 1030),
Anhang (hebr): 2.Chronik 30,5: "in ganz Israel von Be'er-Schewa bis Dan ausrufen."

22.7., 0,60 NIS, Gegen Rassismus - Nächstenliebe, (Nr.1041),
FDC, (hebr): Unabhängigkeitserklärung3.Mose 19,18: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."

1987

24.2., Eulen der Bibel, Anhang (hebr),
0,30 NIS, Uhu ("O'ach"), Jesaja 13,21: "Ihre Häuser werden voll von Uhus sein." (Nr. 1052),
0,40 NIS, Eulen ("Sza'ir mesurtat"), Jesaja 13,21: "Eulen werden dort tanzen." (Nr. 1053),
0,50 NIS, Schleiereule ("Tinschemet"), 5.Mose 14,16 (Nr. 1054),
0,80 NIS, Waldkauz ("Lilit"), Jesaja 34,14 "Auch der Waldkauz wird dort Rast machen." (Nr. 1055).
Block der 4 Briefmarken mit dem Titel "Biblical Birds" (Nr.1056 - 1059)

1988

26.1., 0,40 NIS, Wasser sparen, (Nr. 1084),
Anhang (hebr, engl): Hesekiel 4,11: "Das Wasser soll genau abgemessen sein."

1989

3.9., 1 NIS, 100 Jahre Komitee für die hebräische Sprache, (Nr. 1135),
Anhang (hebr, engl): Jesaja 32,4: "Die Zunge der Stammelnden wird bald wieder klar reden."

1991

11.6., Geschichte der Stromerzeugung in Israel , Anhang (hebr, eng),
0,70 NIS, Erstes Kraftwerk in Tel Aviv 1923, Sprüche 4,18: "wie das Licht immer heller leuchtet." (Nr. 1192),
0,90 NIS, Jordan-/Yarmuk-kraftwerk Naharayim 1932, Hiob 37,3: "Sein Licht leuchtet bis an die Ränder der Erde." (Nr. 1193),
1,20 NIS, Ashqelon-Kraftwerk 1991, Psalm 139,12: "Die Nacht leuchtet wie der Tag." (Nr. 1194).

2.Mose 2,1-10

1992

17.9., 3,60 NIS, Neues Gebäude des Obersten Gerichts, (Nr. 1239),
Anhang (hebr, engl): Sacharja 8,16: "Fällt in euren Stadttoren Urteile, die der Wahrheit entprechen und dem Frieden dienen."

17.9., Biblische Tiere im Zoo, Anhang (hebr, engl),
0,50 NIS, Leopard, Jesaja 11,6: "Der Leopard wird mit der Ziege zusammenliegen." (Nr. 1240),
0,50 NIS, Affe, 1.Kön 10,22 (Nr. 1242),
0,50 NIS, Löwe, 1.Mose 49,9 "Juda ist ein junger Löwe." (Nr. 1243).

1993

29.6., Kinder im Straßenverkehr, Anhang (hebr, engl), 5.Mose 4,15: "Gebt gut acht auf euer Leben.",
0,80 NIS (Nr. 1266),
1,20 NIS (Nr. 1267),
1,50 NIS (Nr. 1268).

21.8., 0,70 NIS, Respekt vor Senioren, (Nr. 1273),
Anhang (hebr, engl) und FDC (hebr, engl): 3.Mose 19,32: "Vor grauem Haar sollst du aufstehen und einen Alten ehren."

21.8., Grundnahrungsmittel des Landes Israel (hebr, engl), 5.Mose 11,14: "dass du dein Getreide, deinen jungen Wein und dein Öl ernten kannst.",
0,80 NIS, Getreide, (Nr. 1274),
1,20 NIS, junger Wein (Tirosch), (Nr. 1275),
1,50 NIS, frischgepresstes Öl (Yizhar), (Nr. 1276).

21.8., 1,50 NIS, 150 Jahre BneiBrit(Kinder des Bundes)-Wohlfahrt, (Nr. 1278),
Anhang (hebr, engl): 3.Mose 26,42: "Ich werde an meinen Bund denken."

1994

5.4., 0,85 NIS, Denkmal für die Gefallenen der Fernmeldetruppe, (Nr.1298),
FDC, (hebr, engl): Esra 3,13: "Man konnte die Stimmen weithin hören."

23.8., Kinderzeichnungen von biblischen Geschichten,
0,85 NIS, Adam und Eva im Paradies, 1.Mose 3 (Nr. 1310),
1,30 NIS, Jakobs Traum, 1.Mose 28,10-22 (Nr. 1311),
1,60 NIS, Mose im Schilfkorb, 2.Mose 2,1-10 (Nr. 1312),
4 NIS, Durchzug durchs Schilfmeer, 2.Mose 14 (Nr. 1312).

1996

20.2., 4,65 NIS, 70.Jahrestag des israelischen Milchkuh-Züchter-Verbandes, (Nr. 1361),
Anhang (hebr, engl): Joel 4,18: "Die Hügel fließen über von Milch."

17.4., 1,05 NIS, 75 Jahre Israelischer Industrieverband, (Nr.1366),
FDC, (hebr, engl): 2. Mose 35,33: "Steine schneiden, um sie einzusetzen; Holz schnitzen, um vielfältige kunstvolle Produkte herzustellen."

25.6., Früchte, Anhang (hebr, engl), Hesekiel 36,8: "Eure Äste sollen hervorsprießen und Früchte tragen."
1,05 NIS, Zitrone (Nr. 1394),
1,60 NIS, Mango (Nr. 1395),
1,90 NIS, Papaya (Nr. 1396).

3.9., 1,05 NIS, Autobahnen, (Nr. 1406),
Anhang (hebr, engl): Jesaja 62,10: "Bahnt, bahnt eine Straße."

5.12., Kommunikation von Mensch und Tier, Anhang (hebr, engl),
1,10 NIS, Hiob 12,7: "Die Vögel des Himmels werden es dir sagen." (Nr. 1411),
1,75 NIS, Hiob 12,7: "Frag doch die großen Tiere, und sie werden dich lehren." (Nr. 1412),
2 NIS, Hiob 12,8 "Die Fische des Meeres werden es dir erzählen." (Nr. 1413).

1997

23.9., Jüdisches Neujahrsfest, Sukkot, Patriarchen 1,
1,10 NIS, Abraham (Nr. 1439),
1,70 NIS, Isaak (Nr. 1440),
2 NIS, Jakob (Nr. 1441).

1999

18.4., 2,50 NIS, 75.Geburtstag von Simcha Holtzberg, (Nr.1516),
FDC, (hebr, engl): Psalm 4,8: "Du hast Freude in mein Herz gegeben."

1.9., Jüdisches Neujahrsfest, Sukkot, Patriarchen 2,
1,20 NIS, Josef (Nr. 1528),
1,90 NIS, Mose (Nr. 1529),
2,30 NIS, Aaron (Nr. 1530),
5,60 NIS, David (Nr. 1531).

2000

19.9., 2,20 NIS, Zahngesundheit - Eva greift zur verbotenen und zahnschädigenden Frucht, Adam zur Zahnbürste. (Nr. 1570),
1.Mose 3,6.

2002

10.4.., Historiker:
2,20 NIS, Heinrich Zvi Graetz (Nr.1678),
2,20 NIS, Simon Dubnow (Nr.1679),
2,20 NIS, Benzion Dinur (Nr.1680),
2,20 NIS, Yitzhak Baer (Nr.1681),
FDC (hebr, engl) 5.Mose 32,7: "Erinnere dich an die Tage der Vergangenheit, denke an die Jahre vieler Generationen."

10.4., 4,70 NIS, Hakhel Leyisrael (Versammlungsfest) (Nr. 1684),
FDC (hebr, engl) 5.Mose 31,12: "Versammle das Volk, Männer und Frauen und Kinder und die Fremden, die in Deiner Stadt wohnen."

27.8., Wein in Israel:
1,20 NIS, Weinberg-Schere (Nr.1694),
1,90 NIS, Korkenzieher (Nr.1695),
2,30 NIS, Weinglas (Nr.1696),
Anhang (hebr, engl): Psalm 104,15: "Wein erfreut das Herz des Menschen."

27.8., Vögel des Jordantals:
2,20 NIS, Adler (Nr.1697),
2,20 NIS, Schwarzer Storch (Nr.1698),
2,20 NIS, Kranich (Nr.1699),
FDC (hebr, engl) Jeremia 8,7: "Selbst der Storch am Himmel kennt seine Zeiten, Turteltaube, Schwalbe und Kranich halten die Frist ihrer Rückkehr ein."

27.8., 1,20 NIS, Rechavam Ze'evy (Gandi) (Nr. 1700),
FDC (hebr, engl) Psalm 29,11: "Der Herr gebe Kraft seinem Volk. Der Herr segne sein Volk mit Frieden."

2003

11.2., Menora:
0,20 NIS, (Nr.1712).
0,40 NIS, (Nr.1713),
0,50 NIS, (Nr.1714),
1,30 NIS, (Nr.1715),
FDC (hebr, engl) 2.Mose 25,32: "Von den Seiten der Menora sollen 6 Arme ausgehen, 3 Leuchterarme auf der einen und 3 auf der anderen Seite."

24.6.., Jüdische Flaggen, Anhang (hebr):
1,90 NIS, Prag, 15.Jahrhundert (Nr.1739), 4.Mose 2,2: "Jeder soll bei seiner Fahne sein, beim Feldzeichen bei seinem Elternhaus.",
2,30 NIS, Ness Ziona, 1891 (Nr.1740), Jeremia 4,6: "Stellt Wegzeichen nach Zion (Nes Ziona) auf. Flüchtet, bleibt nicht stehen."

9.9., 50 Jahre Yad WaShem:
2,20 NIS, Zwangsarbeit (Nr.1743),
2,20 NIS, Teddy Bär mit Judenstern (Nr.1744),
FDC (hebr, engl) Jesaja 56,5: "Ich werde ihnen in meinem Haus und innerhalb meiner Mauern ein Denkmal und einen Namen geben, der nicht ausgelöscht wird."

9.9., Olivenöl in Israel:
1,30 NIS, (Nr.1745) ,
1,90 NIS, (Nr.1746) ,
2,30 NIS, (Nr.1747),
Anhang (hebr) 5.Mose 8,8 "ein Land des Oliven-(Öls)"

2004

24.2., Historiker:
2,40 NIS, Emanuel Ringelblum (Nr.1767),
3,70 NIS, Jacob Talmon (Nr.1768),
6,20 NIS, Jacob Herzog (Nr.1769),
FDC (hebr, engl) 5.Mose 32,7: "Erinnere dich an die Tage der Vergangenheit, denke an die Jahre vieler Generationen."

2005

22.2., Tiere der Bibel, Anhang
1,30 NIS, Strauß, Klagelieder 4,3: "wie Strauße in der Wüste", (Nr.1804);
1,30 NIS, Braunbär, 2.Könige 2,24: "2 Braunbärinnen kamen aus dem Wald.", (Nr.1805);
2,20 NIS, Wolf, Jeremia 5,6: "Der Steppenwolf wird sie vernichten.", (Nr.1806);
2,20 NIS, Krokodil, 2.Mose 7,12: "Jeder warf seinen Stab hin, und sie wurden zu Krokodilen.", (Nr.1807);

22.2., Alte Wasersysteme in Israel;
2,10 NIS Wasser-Zisterne, Hazor (Nr.1812),
2,20 NIS Wasser-Zisterne, Megiddo (Nr.1813),
3,30 NIS Aquädukt Caesarea (Nr.1814),
6,20 NIS Hiskias Tunnel, Jerusalem (siehe unten Bibelstelle 2.Kön 20.20) (Nr.1815),
FDC (hebr, engl) 2.Könige 20,20: "Er legte den Teich und die Wasserleitung an und leitete das Wasser in die Stadt."

18.5., 3,30 NIS, Papst Johannes Paul II. (Nr. 1823),
FDC (hebr, engl) Jesaja 2,3: "Viele Völker werden kommen und sagen:'Kommt, lasst uns zum Berg des Herrn ziehen.'"

27.9., Medizin in Israel;
1,40 NIS Geriatrie (Nr.1835),
2,20 NIS Rehabilitation (Nr.1836),
2,20 NIS Kinderheilkunde (Nr.1837),
6,20 NIS Psychische Gesundheit (Nr.1838),
FDC (hebr, engl) Sprüche 17,22: "Ein fröhliches Herz tut dem Körper gut."

2006

28.2., 2,50 NIS, Chabad (Nr. 1853),
FDC (hebr, engl) Jesaja 11,2: "Der Geist des Herrn wird sich auf ihm niederlassen: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht."

2007

27.8., Frauen in der Bibel, Anhang (hebr, engl)
1,50 NIS, Jael, Richter 5,24: "Gepriesen sie Jael unter den Frauen im Zelt." (Nr.1937),
2,20 NIS, Esther, Esther 4,16: "Komme ich um, so komme ich um.." (Nr.1938),
2,40 NIS, Miriam, 2. Mose 15,20: "Alle Frauen zogen tanzend mit Pauken." (Nr.1939),
FDC (hebr, engl) Ruth 3,11: "Jeder in meiner Stadt weiß, dass Du eine tüchtige Frau bist."

5.12.., 16 NIS (ganzer Block - 6x 2,25 NIS), Noahs Arche (Nr. 1948-53),
1.Mose 6-8

2008

14.7., 1,55 NIS, Gush Katif (Nr. 2000),
(hebr) Amos 9,15: "Sie sollen nicht mehr aus ihrem Land vertrieben werden."

2009

17.2., Früchte in Israel:
Dauerwert für Standardbrief, Weintrauben (Nr.2033),
Dauerwert für Standardbrie, Zitrone (Nr.2034),
Dauerwert für Standardbrie, Avocado (Nr.2035),
Dauerwert für Standardbrie, Orange (Nr.2036),
Dauerwert für Standardbrie, Granatapfel (Nr.2037),
FDC (hebr, engl) Hezekiel 47,12: "Ihre Früchte werden als Speise und ihre Blätter als Heilsmittel dienen."

30.6., 8,50 NIS, 50 Jahre Internationaler Harfenwettbewerb in Israel (Nr.2066),
FDC (hebr, engl) Psalm 81,3: "Stimmt an den Gesang, schlagt die Pauke, die liebliche Laute, dazu die Harfe!"

30.6., 2,30 NIS, Totes Meer (Nr.2069),
FDC (hebr, engl) 5.Mose 3,17: "das Meer der Arava, das Tote Meer"

8.9., Honig in Israel:
1,60 NIS, (Nr.2077),
4,60 NIS, (Nr.2078) ,
6,70 NIS, (Nr.2079),
Anhang (hebr, engl) 2.Mose 3,8 "ein Land, in dem Milch und Honig fließen."

26.11., Meeres-Archäologie in Israel:
2,40 NIS, "Statuen" (Nr.2089),
2,40 NIS, Tongefäße (Nr.2090),
3,60 NIS, Waffen (Nr.2091),
5 NIS, Anker (Nr.2092),
FDC (hebr, engl) 2.Mose 15,5 "Fluten deckten sie zu, sie sanken in die Tiefe wie Steine."

2010

21.11., 1,70 NIS, Adam und Eva mit der Frucht (Nr.2178), 1.Mose 3

21.11., 1,70 NIS, Samson tötet den Löwen (Nr.2179), Richter 14,5-6

21.11., 1,70 NIS, Jona wird vom Walfisch verschluckt (Nr.2180), Jona 2,1

21.11., 1,70 NIS, Mose - Durchzug durch das Schilfmeer (Nr.2181), 2.Mose 14

2012

12.12., 5 NIS, Brusttasche des Hohenpriesters (Nr.2316),
(hebr, engl) 2.Mose 28,15-30

2013

5.2., 4,20 NIS, "Hebräische Real-Schule" (Nr.2329),
FDC (hebr, engl) Micha 6,8 "Es ist Dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was Gott von dir erwartet: Nichts anderes als Gerechtigkeit, Liebe, Gnade zu lieben und sein Leben demütig vor Gott zu führen."

28.10., 5 NIS, "Rachels Grab" (bei Bethlehem) (Nr. 2378),
Anhang (hebr, engl) Jeremia 31,15 "Rachel weint um ihre Kinder."
FDC (hebr, engl) Jeremia 31,16-17 "Lass Schreien und Weinen ... denn es gibt einen Lohn für deine Mühe ... es gibt eine Hoffnung für die Zukunft ... deine Kinder werden in ihr Land zurückkehren."

2014

8.4., 9,60 NIS, "'Geigen, die den Holocaust überlebten",
Anhang (hebr, engl) 2.Könige 3,15 "als der Musiker spielte."

9.9., 3,80 NIS, "'Simchat Tora'-Flagge von 1950",
(hebr) Jesaja 2,3 "Von Zion wird Tora (Weisung) ausgehen."

2015

14.4., 8,30 NIS, "Kyros-Heimkehr-Erlass" (Nr. 2457),
Anhang: (hebr, engl) Esra 1,3 "Jeder unter euch, der zu seinem Volk gehört, ... der soll nach Jerusalem hinaufziehen."

8.12., 11,70 NIS, "Altersrente",
Anhang: (hebr) Sprüche 6,8: Die Ameise "sorgt im Sommer für Futter, sie sammelt sich zur Erntezeit Vorrat."

8.12., 5 NIS, "100 Jahre Nili-Gruppe",
Anhang: (hebr, engl) (hebräische Anfangsbuchstaben: N-I-L-I: Nezach Israel lo ishaker.") 1.Sam 15,29: (Gott,) "Der Ruhm Israels lügt nicht."

2016

13.9., "Feste - Yom Kippur": 2,30 NIS, "Töpfer", 7,40 NIS, "Glasbläser", 8,30 NIS, "Silberschmied" (Nr 2525-2527),
FDC (hebr, engl): Jeremia 18,6: "Wie der Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand, Haus Israel!"

13.11., 5 NIS, "Ezjon-Geber, Eilat, König Salomos Hafen" (Nr. 2546),
FDC: (hebr, engl): 1.Könige 9,26: "König Salomo baute auch eine Flotte in Ezjon-Geber ..."

2017

7.2., 3x 4,10 NIS, "Traditionelle aromatische Pflanzen": "Balsam", "Weihrauch", "Myrrhe",
FDC (hebr, engl): Hohelied 4,14: "mit allen Weihrauchbäumen, Myrrhe und Aloe, mit den besten Düften."

4.4., 4,10 NIS, "50 Jahre Wieder-Vereinigung Jerusalems" (Nr. 2564-65),
FDC: (hebr, engl) Ps 122,2: "Unsere Füße stehen in deinen Toren, Jerusalem."

4.4., 2,40 NIS, "Gedenkstätte Herzl-Berg",
Anhang (hebr): Jer 31,20: "(Gott spricht:) Denn sooft ich ihm auch Vorwürfe mache, muss ich doch immer wieder an ihn denken."

4.4., 4 NIS, "Pessach Haggadah, En Gev",
Anhang: (hebr): Ps 118,22 "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden."

4.4., 3x 2,40 NIS, "50 Jahre Neu-Besiedlung (nach 1967)", "Golan", "Jordantal", "Judäa und Samaria",
FDC: (hebr, engl) Hes 36,28: "Du sollst in dem Land wohnen, das ich Deinen Vorfahren gegeben habe."

19.12., 3 x 4,10 NIS, "Schlangen" (Nr.2591-93),
FDC: (hebr, engl) 1.Mose 3,14: "Auf dem Bauch sollst du kriechen."

19.12., 11,60 NIS, "Integration in die Gesellschaft - Behinderte" (Nr. 2597),
Anhang: (hebr, engl) 3.Mose 25,36: "Dein Bruder soll neben Dir leben können."

2018

9.4., 11,60 NIS, "70 Jahre zivile Luftfahrt im Land Israel - El Al",
FDC: (hebr, engl) Hosea 11,7: "Er ruft sie nach oben (El-Al) (zu Gott)."

27.5., 3 x 5 NIS, "Die Menorah" (Nr. 2642-44),
FDC: (hebr, engl) Sach 4,2-3: "Eine Menorah, ganz aus Gold, ... 2 Ölbäume standen daneben."

2019

5.3., 4 x 2,50 NIS, "Purim" (Nr. 2667-70),
Anhang: (hebr) Esther 9,1: (Das Böse) "Es wandelte sich vollkommen." (durch Gott)
FDC: (hebr, eng) Esther 9,22: "Sie sollen diese Tage halten als Tage des Festes und der Freude und einander Geschenke senden und Gaben den Armen."

5.3., Berge in Israel,
4,10 NIS, "Mount Meron" (Nr. 2672),
7,40 NIS, "Mount Karkom" (Nr. 2673),
FDC: (hebr, engl) Ps 121,1: "Ich hebe meinen Augen auf zu den Bergen."

16.7., 2,50 NIS, "Taufe im Jordan heute" (Nr. 2689),
Taufe (z.B. Markus 1,9)

10.9., 10 NIS, "Kirche und Synagoge in Kapernaum",
Kapernaum (z.B.Lukas 7,1-5)

2020

4.2., 11,80 NIS, "Rabbi Azriel Hildesheimer" (Nr. 2713),
FDC: (hebr, engl) Spr 3,6: "Erkenne Ihn auf allen deinen Wegen."


Bilder der Briefmarken können auch bei Delcampe angeschaut und die Marke bestellt werden, ebenso die neueren Marken direkt bei der israelischen Post, in dieser Liste finden sich alle (nicht nur die biblischen) Briefmarken ab dem Jahr 2000.
Eine interessante Zusammenstellung einiger israelischen Bibel-Briefmarken in der Reihenfolge der biblischen Bücher findet sich auf der Website "The Bible Odyssey on Israeli Stamps".
Schließlich gibt es noch ein vergriffenes Büchlein "Schalom. Eine Botschaft des Friedens durch Israel-Briefmarken", das sehr viele biblische Israel-Briefmarken bis zum Jahr 1979 abbildet und beschreibt und zumindest anitquarisch erhältlich ist, z.B. bei booklooker.




4. Statistik der in der Öffentlichkeit gezeigten Bibelsprüche

(B) = auf einer Briefmarke

1.Mose 1,3 (B)
1.Mose 1,6 (B)
1.Mose 1,7
1.Mose 1,9
1.Mose 1,14 (B)
1.Mose 1,20                   2x
1.Mose 1,21
1.Mose 1,26 (B)

1.Mose 3 (B)                   2x
1.Mose 3,1
1.Mose 3,6 (B)
1.Mose 3,7
1.Mose 3,14 (B)

1.Mose 4,10

1.Mose 6-8 (B)

1.Mose 6,14 (B)

1.Mose 7,15 (B)
1.Mose 7,18 (B)

1.Mose 8,8 (B)
1.Mose 8,11

1.Mose 9,13
1.Mose 9,14 (B)

1.Mose 13,8

1.Mose 21,33

1.Mose 22,17 (B)

1.Mose 26,22
1.Mose 26,32

1.Mose 28,10-22 (B)

1.Mose 32,23-31

1.Mose 43,11

1.Mose 49,8
1.Mose 49,9 (B)                   2x
1.Mose 49,13 (B)
1.Mose 49,16 (B)
1.Mose 49,17
1.Mose 49,19-21 (B)
1.Mose 49,27 (B)



2.Mose 2,1-10 (B)

2.Mose 3,2 (B)
2.Mose 3,8 (B)                   2x

2.Mose 5,1 (B)                   2x

2.Mose 7,12 (B)

2.Mose 12,15 (B)

2.Mose 14 (B)                   2X
2.Mose 14,29 (B)

2.Mose 15,5 (B)
2.Mose 15,20 (B)
2.Mose 15,27

2.Mose 17,11-12

2.Mose 19,4                   3x

2.Mose 23,14 (B)

2.Mose 25,10 (B)
2.Mose 25,20
2.Mose 25,23 (B)
2.Mose 25,31 (B)
2.Mose 25,32 (B)
2.Mose 25,33 (B)
2.Mose 25,34

2.Mose 28,15-30 (B)

2.Mose 29,28

2.Mose 30,1 (B)

2.Mose 31,16 (B)

2.Mose 34,18 (B)
2.Mose 34,29 (B)



3. Mose 11,13 (B)

3.Mose 19,18                   3x
3. Mose 19,32                   2X

3. Mose 22,31

3.Mose 23,40

3.Mose 25,23 (B)
3.Mose 25,36 (B)

3.Mose 26,42 (B)



4.Mose 1,52 (B)

4.Mose 2,2 (B)

4.Mose 9,12 (B)

4.Mose 10,10 (B)

4.Mose 13,30

4.Mose 14,8 (B)
4.Mose 14,44 (B)

4.Mose 24,21 (B)



5.Mose 3,17 (B)

5.Mose 4,15 (B)
5.Mose 4,44 (B)

5.Mose 6,4                   2X

5.Mose 8,8                   6x

5.Mose 11,42 (B)

5.Mose 14:5                   2X
5.Mose 14:16 (B)

5.Mose 16:14 (B)
5.Mose 16:17
5.Mose 16:18 (B)

5.Mose 26:8 (B)

5.Mose 31,7 (B)
5.Mose 31,12 (B)

5.Mose 32,7 (B)                   2x
5.Mose 32,43

5.Mose 33,5-6 (B)
5.Mose 33,10 (B)
5.Mose 33,13 (B)



Jos 1,6 (B)
Jos 1,8 (B)
Jos 1,14

Jos 4,22 (B)

Jos 6,20 (B)

Jos 10,12-13                   2x
Jos 10,19

Jos 11,7



Ri 3,2

Ri 4 - 5 (B)

Ri 5,24 (B)

Ri 6 - 8 (B)

Ri 9,8-11
Ri 9,17

Ri 11 - 12 (B)

Ri 14,5-6 (B)

Ri 16,13
Ri 16,16

Ri 18,9 (B)



Ruth 2,11 (B)

Ruth 3,11 (B)



1.Sam 1,27 (B)

1.Sam 2,26

1.Sam 14,52

1.Sam 15,29 (B)

1.Sam 17                   2x



2.Sam 1,18
2.Sam 1,19                   5x
2.Sam 1,23b                 8x
2.Sam 1,27                   2x

2.Sam 8,15 (B)

2.Sam 23,8                   2x



1.Kön 9,3 (B)
1.Kön 9,26 (B)                   2x

1.Kön 10,22                   2x

1.Kön 19,4



2.Kön 2,12
2.Kön 2,24 (B)

2.Kön 3,15 (B)

2.Kön 18,4

2.Kön 19,34

2.Kön 20,20 (B)

2.Kön 22,14 (B)



1.Chr 4,23

1.Chr 12,32 (B)

1.Chr 29,17



2.Chr 2,14

2.Chr 6,25 (B)

2.Chr 30,5 (B)

2.Chr 32,30


Esra 1,3 (B)

Esra 3,13                   2x

Esra 8



Neh 4,11                   4x
Neh 4,12

Neh 8,5



Esth 1,1 (B)

Esth 2,17 (B)

Esth 6,11 (B)

Esth 9,1 (B)
Esth 9,22 (B)
Esth 9,28



Hiob 8,7

Hiob 12,7 (B)                   2x
Hiob 12,8 (B)

Hiob 16,18

Hiob 28,7 (B)
Hiob 28,11 (B)

Hiob 37:3 (B)

Hiob 39,5 (B)

Hiob 40,15

Hiob 41,9



Ps 1,3

Ps 2,7

Ps 4,8 (B)

Ps 18,35

Ps 19,4 (B)

Ps 22,22

Ps 29,11 (B)

Ps 33:1 (B)

Ps 42,5                   4x

Ps 44,23 (B)

Ps 68,23
Ps 68,27-28

Ps 69,16

Ps 77,20

Ps 81,3 (B)                   2x

Ps 91,11

Ps 92,11 (B)
Ps 92,13                   3x

Ps 93,4

Ps 104,9 (B)
Ps 104,15 (B)
Ps 104,18
Ps 104,24-25

Ps 107

Ps 111,9

Ps 118,5
Ps 118,22     Eckstein = Rosh Pina, Stadt in Obergaliläa          2X

Ps 121,1 (B)
Ps 121,4 (B)

Ps 122,2                   2X
Ps 122,3-4                   2X
Ps 122,6-8                   7x

Ps 126,5                   2x

Ps 137,1                   2x
Ps 137,5

Ps 139:12 (B)

Ps 144,1

Ps 147,14 (B)

Ps 150,3-5 (B)



Spr 1,21

Spr 3,6 (B)
Spr 3,10 (B)
Spr 3,13
Spr 3,16 (B)
Spr 3,17 (B)
Spr 3,18 (B)

Spr 4,7 (B)
Spr 4,18 (B)                   2x

Spr 6,8 (B)

Spr 7,6

Spr 12,11

Spr 17,22 (B)

Spr 20,27

Spr 22,6 (B)

Spr 23,23 (B)

Spr 30,19 (B)
Spr 30,26

Spr 31,14 (B)



Pred 1,4-6



Hld 1,14

Hld 2,1 (B)
Hld 2,9
Hld 2,11 (B)
Hld 2,12 (B)
Hld 2,13 (B)
Hld 2,9 (B)

Hld 4,14 (B)

Hld 6,11 (B)

Hld 7,8
Hld 7,11 (B)



Jes 2,3 (B)                   2x
Jes 2,4                   2x
Jes 2,5 (B)

Jes 6,8 (B)
Jes 6,13

Jes 11,2 (B)
Jes 11,6-8                   6x
Jes 11,11
Jes 11,12

Jes 13,21                   3X

Jes 21,14

Jes 30,6
Jes 30,22

Jes 32:4 (B)

Jes 34,14 (B)

Jes 35,1.6-9

Jes 41,19

Jes 42,21 (B)

Jes 43,2 (B)
Jes 43,5-6                   3X
Jes 43,19-20                   2x

Jes 44,3

Jes 49,11 (B)

Jes 51,3
Jes 51,10 (B)
Jes 51,17 (B)

Jes 52,7 (B)
Jes 52,9 (B)

Jes 56,5                   3x

Jes 57,2
Jes 57,14 (B)

Jes 58,1

Jes 59,5

Jes 60,11
Jes 60,22                   2x

Jes 61,4

Jes 62,1
Jes 62,4 (B)
Jes 62,6                   2x
Jes 62,10 (B)                   2x

Jes 66,10 (B)
Jes 66,14
Jes 66,15



Jer 1,18

Jer 3,19 (B)

Jer 4,6 (B)

Jer 5,6 (B)

Jer 8,7 (B)
Jer 8,23                   2x

Jer 13,23

Jer 15,20

Jer 17,8                   3x

Jer 18,6 (B)

Jer 30,17 (B)

Jer 31,4                   3x
Jer 31,5                   2x
Jer 31,8
Jer 31,10 (B)
Jer 31,14
Jer 31,15                   7x
Jer 31,16b-17a           1x
Jer 31,17                   6x
Jer 31,20                   4x



Klgl 4,3                   2x



Hes 4,11 (B)

Hes 11,17 (B)

Hes 16,6

Hes 17,3 (B)

Hes 20,34

Hes 28,25-26

Hes 34,27-28
Hes 34,13

Hes 36,8 (B)                   2x
Hes 36,28 (B)                   3x
Hes 36,34

Hes 37,10-14                   4x

Hes 47,12 (B)



Hosea 2:17 (B)

Hosea 11:7 (B)



Joel 1,2-3

Joel 4,18 (B)
Joel 4,21



Am 1,2

Am 3,4
Am 3,8

Am 9,1
Am 9,13-15                   4x



Obadja 17



Jona 1,3
Jona 1,4

Jona 2,1 (B)                   2x

Jona 4,8



Micha 4,4 (B)                   2x

Micha 6,8 (B)



Nahum 2,1 (B)                   2x



Zephanja 3,19                   2x



Haggai 2,9



Sach 4,2-3 (B)
Sach 4,6

Sach 8,7
Sach 8,16 (B)
Sach 8,19 (B)



1.Makk 4,32




4.1 Häufigkeit nach Bibel-Kapiteln

1.    Jeremia 31                   26x

2.    2.Samuel 1                   16x

3.     Psalm 122                   11x

4.     1.Mose 1, Jesaja 11                   9x

5.     1.Mose 49                   8x

6.     2.Mose 25                   7x

7.    1.Mose 3; 5.Mose 8; Sprüche 3; Hohelied 2; Jesaja 43; Jesaja 62; Hesekiel 36                   6x

8.     3.Mose 19; Nehemia 4; Jesaja 2; Amos 9                   5x

4.2 Häufigkeit nach Bibel-Versen

1.    2.Samuel 1,23 b                   8x

2.    Psalm 122,6-8; Jeremia 31,15                   7x

3.    5.Mose 8,8; Jesaja 11,6-8; Jeremia 31,17                   6x

4.    2.Samuel 1,19                   5x

5.    Nehemia 4,11; Psalm 42,5; Jeremia 31,20; Hesekiel 37,10-14; Amos 9,13-15                   4x

6.    2.Mose 19,4; 3.Mose 19,18; Psalm 92,13; Jesaja 13,21; Jesaja 43,5-6; Jesaja 56,5; Jeremia 17,8; Jeremia 31,4; Hesekiel 36,28                   3x

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Es gibt ein Lexikon, das komplett alle Namen bewohnter Orte mit biblischem Bezug enthält: Scheel, Wolfgang: Lexikon biblischer Ortsbenennungen im modernen Israel, 4.Auflage Muldenhammer 2013, ISBN 978-3-933750-32-7

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m p t u w x y z

Fernsehtipp: Sehr gute Nachrichten/Magazin-Sendungen über Israel, jeweils wöchentlich über Bibel TV:
- "Israelnetz TV" (https://www.israelnetz.com/israelnetz-tv/);
- "Fokus Jerusalem" (http://www.fokus-jerusalem.tv/) (komplett nur im Fernseh-Kanal bibel-tv);
- "Faszination Israel" (http://www.faszinationisrael.de/).

Lesen Sie auch die kurze Seite zum 120.Jahrestag des 1.Zionistischen Kongresses 2017 und zum 70. Geburtstag des Staates Israel 2018, indem Sie auf diesen Satz klicken.
Ein Israeli, 75 Jahre alt, schreibt im Rückblick auf sein Leben anlässlich des 70.Geburtstages Israels: "I hardly recognize the poor country of my childhood, where most people could not speak Hebrew and we depended on donations and lownes for importation of food. Reality is beyond the wildest dreams of the founding fathers. God's miracles are breath taking."


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